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Quickborner Tageblatt

18. Oktober 2017 | 17:03 Uhr

Quickborn : 25 Jahre Musikschule

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Festakt mit Fußball: Im Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium präsentierten die Quickborner Ensembles ihr Können.

shz.de von
erstellt am 21.Okt.2013 | 12:00 Uhr

„Als wir starteten, hatte kaum jemand ein Handy“, begann Lorenz Jensen seine Festansprache zum 25-jährigen Bestehen der Musikschule Quickborn. Heute gebe es davon in Deutschland dreimal so viele wie Einwohner, fasste der Schulleiter den Fortschritt zusammen. Von den Gästen in der Aula des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums schien jeder mindestens eines dabei zu haben. Nicht nur, um jeden Moment in Bild und Ton festzuhalten: „3 : 1!“ posaunte ein Fußballfan zu Beginn des Festakts in den Saal. Und bevor die letzte Rede verklungen war, wusste er auch schon den Endstand des zeitgleichen Spiels der Bayern gegen den FSV Mainz: 4 : 1. Dafür hätte er vor einem Vierteljahrhundert noch ein Kofferradio ans Ohr halten müssen.

Es war eine fröhliche Feier, die sich die Schule zu ihrem 25. Geburtstag gönnte. Natürlich mit viel Musik. Alle Ensembles der Schule nahmen die Gelegenheit war, ihr Können unter Beweis zu stellen. Los ging es mit der Band Mondlicht. Das Schlagzeugensemble „Drum Experience“ und das Blechbläser-Ensemble folgten. Dann brachte das Orchester Klassisches ins Spiel, ehe es während des eigentlichen Festakts ans Reden ging. Zum virtuosen Abschluss drehte dann die Big Band „Greenhorns“ in der Mensa richtig auf.

Das sei eben das Besondere an dieser Geburtstagsfeier, witzelte der Schulleiter: „Wir Geburtstagskinder schuften und Sie, die Gäste, werden mit Musik beschenkt.“ Ganz leer ging die Schule aber auch nicht aus. Bürgermeister Thomas Köppl und der stellvertretende Bürgervorsteher Gerhard Teepe hatten einen mit Scheinen prall gefüllten Umschlag als städtische Gabe mitgebracht. Einen Scheck gab es vom schleswig-holsteinischen Landesverband der Musikschulen.

Blumensträuße gab es auch, und zwar für alle, die mindestens zwanzig Jahre der Musikschule verbunden waren. Der erste ging an Freya Vila Jurk, denn sie war schon dabei, ehe es die Schule gab. Seit der Gründung des Trägervereins ist sie im Vorstand aktiv. Auch einige Pädagogen hatten der Schule lange genug die Treue gehalten, um einen Blumenstrauß zu verdienen. Aber dann kam die Überraschung: Es gibt sogar Schüler, die hier seit über zwanzig Jahren ein Instrument nach dem anderen spielen lernen.

75 Prozent der Ausgaben deckten die Unterrichtsgebühren, hob Jensen in seiner Rede dankbar hervor. Auch dem Trägerverein und der Stadt galt sein Dank für die stets zuverlässige Unterstützung der Schulbelange. Verwaltungschef Köppl wiederum machte deutlich, welchen identitätsstiftenden Wert die Schule für die Bürger der Stadt habe und dankte der Musikschule für ihre Bereitschaft, mit Solisten und Ensembles bei vielen Veranstaltungen für den guten Ton zu sorgen.


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