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Bönningstedt : 20 Plätze gegen den Krippen-Notstand

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Bönningstedt will kurzfristig Abhilfe schaffen, die Kosten sind jedoch noch unklar

von
erstellt am 25.Jan.2014 | 16:00 Uhr

Der Bönningstedter Arbeitskreis „Krippenplätze“ legte in der Sitzung des Sozialausschusses am Donnerstagabend erste Ergebnisse seiner Arbeit vor. „Wir haben Gespräche mit den Trägern beider Bönningstedter Kindergärten geführt. Beide sind bereit, zehn zusätzliche Krippenplätze zu schaffen“, gab Bürgermeister Peter Liske (BWG) bekannt.

Da der Platz in den vorhandenen Räumlichkeiten jedoch nicht ausreiche, habe bereits Anfang Januar eine Begehung beider Einrichtungen stattgefunden. „Die Verwaltung muss jetzt klären, welche potenziellen Standorte für einen Anbau in Frage kommen“, so Liske. Denkbar sei auch, mit sogenannten Modulbau-Elementen zusätzlichen Raum zu schaffen. Sowohl über kurzfristige Übergangslösungen als auch über langfristig geplante Möglichkeiten müsse nachgedacht werden, erläuterte der Bürgermeister.


Zuschüsse erst möglich bei konkreten Plänen


„Erst wenn wir wissen, was wir wollen, kann eine erste Kostenschätzung erfolgen“, so Liske weiter. Auch mögliche Zuschüsse von Bund, Land oder Kreis könnten erst beantragt werden, wenn konkrete Planungen vorlägen.

Zwischenzeitlich solle der Sozialausschuss Geld im Haushalt bereitstellen, um Planungen in Auftrag geben zu können. Die Höhe der Kosten sei indes unbekannt.

Geht es nach dem Zeitplan des Arbeitskreises, können 20 Krippenkinder bereits ab August mit einem Platz rechnen. „Wir haben die Wartelisten der Kindergärten abgeglichen und festgestellt, dass 50 Namen auf der Liste stehen – wir brauchen die Plätze dringend“, erklärte Liske im Gespräch mit dieser Zeitung. „Die Nachfrage ist auch bei den Kindergartenkindern und den Hortkindern ganz erheblich gestiegen“, sagt Liske. Seiner Überzeugung nach werden die Plätze auf Dauer benötigt. „Mit einem Leerstand ist in den kommenden Jahren sicher nicht zu rechnen“, so Liske weiter. Der Ausschuss folgte dem Antrag und bewilligte Mittel in unbekannter Höhe für die Planungen.

 

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