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Jugendzentrum : 15 Jahre „JugendRaum“ in Hasloh

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Der Tag der offenen Tür im „JugendRaum“ in Hasloh lockte zahlreiche Besucher in das Jugendzentrum.

shz.de von
erstellt am 23.Dez.2013 | 16:00 Uhr

Der Sturm „Xaver“ hat so manchem Veranstalter einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. So auch Martina „Tinka“ Niehusen, Leiterin vom „JugendRaum“ (JuRa) in Hasloh. Sie musste die Feier zum 15. Geburtstag des Zentrums für Jugendliche absagen und verschieben. „Es war schade, denn wir hatten schon alles geplant und viele eingeladen“, sagte sie. Doch davon ließen sich auch die zahlreichen Helfer im JuRa nicht abschrecken und verbanden nun die Geburtstagsfeier mit einem Tag der offenen Tür.

Kindergelächter drang an diesem Tag aus den Kellerräumen am Hasloher Sportplatz und das Klappern der Spielautomaten war deutlich zu hören. Eines ist klar: Hier hatten Kinder und Jugendliche richtig viel Spaß. Für das Geburtstagskind gab es auch zahlreiche Geschenke. So erhielt der JuRa einen 100 Euro Gutschein des Deutschen Roten Kreuzes, eine weitere Geldspende von Bürgermeister Bernhard Brummund und zahlreiche Spenden von Eltern. „Dafür können wir neue Regale, Schränke und einen Mixer kaufen“, freute sich die Leiterin.

Für die Besucher gab es selbstgebackene Waffeln und aufwärmende Getränke. Auch weitere Politiker aus Hasloh waren dabei. „Die Jugendarbeit ist einfach essentiell. Das ist auch der Konsens aller Parteien in Hasloh, dass hier unterstützt werden muss“, betonte Horst Rühle, Mitglied des Sozialausschusses. Auch die Kinder fühlen sich im JuRa pudelwohl. Hier wird schließlich nicht nur gespielt, sondern auch die Kreativität gefördert. „Ich bin mit einem anderen Jungen zusammen der JuRa-Ober-Boss. Ich habe auch schon drei Partys selbst organisiert. Das macht mir sehr viel Spaß“, erzählte Sandy (11) stolz. Sie gehört zu den zahlreichen Kindern, die regelmäßig ins JuRa kommen.

Das Jugendzentrum verfolgt das Konzept der offenen Jugendarbeit. Grundlegend dafür sind die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse junger Menschen. „Wir sind für alles offen und die Kinder können im Rahmen unseres Konzeptes machen, worauf sie Lust haben“, betonte Niehusen. Sie würde sich für Jugendzentren größere Bekanntschaft wünschen. „Hier kommen fast nur Kinder bis 14 Jahren hin“, so Niehusen.

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