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Wasserbomben auf der Golfanlage : 15 Jahre Jugendarbeit beim Golfclub an der Pinnau

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Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Der Golfclub an der Pinnau geht in der Jugendarbeit seit 15 Jahren ganz eigene Wege und setzt dabei vor allem auf Spaß.

shz.de von
erstellt am 28.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Quickborn | Wenn sich die Türen des Golfclubs an der Pinnau heute Abend schließen, kehrt wieder ein Stück Normalität ein. Vorbei der ungewohnte Trubel auf den Plätzen, vorbei die herumliegenden Fußbälle und Hütchen, und auch die Kreidemarkierungen auf dem Rasen werden nicht mehr gebraucht. Nachdem 90 Kinder und Jugendliche das Grün eine Woche lang im Rahmen des traditionellen Sommer-Jugendcamps zu ihrem Spielplatz gemacht haben, gehört die Anlage ab sofort wieder den Erwachsenen beziehungsweise den regulären Trainingsgruppen.

Damit können auch die zehn Trainer und Jugendwartin Franca Fehlauer durchatmen. „Wir bieten das Camp seit 15 Jahren an und freuen uns immer über den Erfolg. Leistung ist hier zweitrangig. Wir wollen vor allem, dass die Kinder im Zusammenspiel mit Gleichaltrigen Spaß haben.“, sagte Fehlauer. Wenn es gelinge, die Kinder und Jugendlichen außerdem mit dem Golf-Virus zu infizieren, sei das umso besser.

Zwischen sieben und 18 Jahre alt waren die Teilnehmer in diesem Jahr. Außer Clubmitgliedern waren auch zahlreiche Gäste darunter, neben Turnierspielern und Fortgeschrittenen auch viele Anfänger. Auf ihrem täglichen Programm stand nicht nur das Golftraining, es ging auch um die allgemeine Fitness – nachzuweisen durch Liegestützen, Seilspringen und Situps. „Wir wollen hier möglichst vielseitige Athleten heranziehen und legen deshalb  Wert auf eine allgemeinsportliche Ausbildung“, sagte Fehlauer.

Deshalb blieb auch Zeit  zum Fußball- und Baseballspielen oder  eine Wasserbombenschlacht. Nur das Zelten auf der Anlage musste  wegen des Wetters ausfallen. „Uns geht es darum, dass die Kinder hier viele gute Erlebnisse haben. Dann entwickeln sie eine Bindung zu unserem Club.“ Das Konzept geht auf. Hanna aus Tangstedt ist gerade mal acht Jahre alt, aber schon Mitglied im Golfclub. „Ich finde es toll, dass man beim Golfspielen immer draußen ist und Spaß mit anderen Kindern haben kann“, sagte sie.  Levi (6) kommt aus Hamburg, ist ebenfalls Mitglied, aber noch nicht im Training. „Ich mag es, die Bälle zu treffen“, sagte der Knirps. Und auch Fenja (7) aus Pinneberg ist durchaus schon überzeugte Golferin. Es ist toll, wenn ich die Bälle treffe“, sagte sie. Die Jugendabteilung des Golfclubs an der Pinnau hat 160 Mitglieder, die jüngsten sind vier Jahre alt. Sie trainieren in einer Eltern-Kind-gruppe.

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