Abschied an der Quickborner Comenius-Schule : 128 Schüler in das Leben entlassen

Sie haben die Praxisklasse an der Comenius-Schule erfolgreich durchlaufen oder den Ersten Schulabschluss (ESA) in der Tasche und ließen sich dafür feiern.
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Sie haben die Praxisklasse an der Comenius-Schule erfolgreich durchlaufen oder den Ersten Schulabschluss (ESA) in der Tasche und ließen sich dafür feiern.

Gemeinschaft der Quickborner Comenius-Schule verabschiedet drei Realschul-, drei ESA- sowie eine Praxisklasse in zwei Feiern.

shz.de von
03. Juli 2018, 13:00 Uhr

Quickborn | Die Comenius-Schule in Quickborn hat 128 ihrer Schüler in zwei bewegenden Abschlussfeiern ins Leben entlassen. Am Vormittag freuten sich 70 Jugendliche über ihren bestandenen Mittleren Schul-Abschluss (MSA). Die Klassen 10 c unter der Leitung von Hilke Nieting mit 24 Absolventen, die 10 d von Heike Freese und 10 e von Anke Oellrich mit jeweils 23 Schülern gehörten dem letzten Jahrgang mit reiner Realschulklasse an. Die nachfolgende Klasse startete bereits im Rahmen der Gemeinschaftsschule. Am Nachmittag wurde zum zweiten Mal gefeiert. Dabei waren es vier Klassen: Die 9 a von Marco Frohreich mit 15 Schülern, die 9 b von Katrin Ossege mit 16, die 9 c von Sabrina Wichert mit 14 sowie die Praxisklasse mit Klassenleitung Ines Bondieck und Rayk Reißner mit 13 Absolventen.

Schulleiterin Susanne von Glasenapp riet ihren Abgängern: „Seid kritisch, kreativ, denkt nach und traut Euch, immer ein bisschen mehr zu als andere.“ Am Ende sagte sie „Auf Wiedersehn“ und nicht „Tschüß“, da sie hoffe, dass der ein oder andere in Zukunft nochmal vorbeikomme, um seine Geschichte zu erzählen.

Einige Neuntklässler fingen mit dem Erzählen bereits während der Feier an. Sie berichteten von ihrer Klassenfahrt nach Berlin, ausgeheckten Streichen und dem manchmal wenig geliebten Schulalltag. „Jetzt stehen wir hier und genießen den Augenblick“, sagte Klassensprecherin Annabell. Eine andere Schülerin der 9 b dankte ihrer Klassenlehrerin auf sehr bewegende Weise für deren Unterstützung. Noch nie vorher habe sie so viel von einer Lehrerin gelernt. Das habe ihr einen so großen Motivationsschub gegeben, dass sie sich bis zum Abitur weiter hocharbeiten wolle, um selbst Lehrerin zu werden.

Die Jugendlichen waren sich durchweg einig, dass sie ihren Abschluss zu einem nicht unerheblichen Teil ihren Lehrern verdanken. Sie seien immer da gewesen, hätten ihnen zugehört, sie unterstützt und ihnen auf Augenhöhe einfach ein gutes Gefühl gegeben. Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) beglückwünschte die Absolventen des MSA am Vormittag im Namen seiner Stadt und Bürgersteher Henning Meyn (CDU) am Nachmittag diejenigen, die den ersten Schulabschluss (ESA) geschafft haben. Melancholisch wurde die Verabschiedung von Vanessa, Natascha (beide Gesang), Hannah und Julian (beide am Keyboard), die zum letzten Mal in der Schulband unter der Leitung von Heidi Renning spielten. Mit ihrer Performance der gefühlvollen Balladen „You don’t have to try“ von Colbie Caillat und „You just want attention“ von Charlie Puth hüllte die Band ihr Publikum stimmungsvoll ein. Momente, die die Absolventen sicherlich mit hinaus ins Leben nehmen werden.

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