120 neue Betreuungsplätze

Sie können es kaum noch abwarten: Lorenz Jensen (links), Leiter der Musikschule, und Fachbereichsleiter Carsten Möller.
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Sie können es kaum noch abwarten: Lorenz Jensen (links), Leiter der Musikschule, und Fachbereichsleiter Carsten Möller.

Quickborn: Seit der Eröffnung der Kita Nordlicht gibt es im Elementarbereich wieder Kapazitäten

ellersiek-claudia-75R_7379.jpg von
27. Mai 2019, 16:00 Uhr

Quickborn | Mit der Eröffnunf der Kita Nordlicht in der Zeppelinstraße hat sich die Betreuungssituation in Quickborn entspannt. 120  neue Betreuungsplätze in drei Krippen-, drei Elementar- und zwei Hortgruppen stehen in der Einrichtung unter der Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt (Awo) zur Verfügung. Damit erhöht sich die Zahl von 930 auf jetzt 1174  Plätze. Rechnet man die Betreuungsplätze in der seit Januar 2018 geöffneten Einrichtung auf dem Gelände der Freien Gemeinschaftsschule Quickborn hinzu, entspricht das laut Möller einer Steigerung von knapp über 26 Prozent.

„Wir haben jetzt im Elementarbereich freie Plätze, konnten die Warteliste im Krippenbereich deutlich verkleinern und können im Hortbereich in diesem Jahr alle Anfragen befriedigen“, sagte der zuständige Fachbereichsleiter in der Quickborner Verwaltung, Carsten Möller (Foto, links), gestern am Rande der offiziellen Einweihung.

Und dabei wird es nicht bleiben. Zwei weitere Kindertagesstätten sind in Planung. Der Betrieb der Kindertagesstätten kommt die Stadt zunehmend teuer zu stehen. Bürgermeister Thomas Köppl (CDU, Foto) sprach während der Veranstaltung von einem Defizit in Höhe von acht Millionen Euro, für die die Stadt jährlich aufkommen müsse. „Das ist der größte Posten im Haushalt, gleichzeitig aber auch der wichtigste“, sagte er. Die neue Einrichtung gilt nicht allein wegen der innovativen Holzmodul-Bauweise als Leuchtturmprojekt. Dafür sorgen nach offiziellen Angaben auch das moderne Energiekonzept, das auf regenerative Quellen setzt, und die geringen Betriebskosten. Bauherrin ist die in Süddeutschland ansässige Firma Zeppelin, die auf dem Grundstück bis Ende der 1990er Jahre eine Niederlassung betrieben hat. Nach Angaben eines Unternehmenssprechers handelt es sich dabei um den weltweit größten Anbieter von Baufahrzeugen und um ein Stiftungsunternehmen. Die Gewinne bleiben demnach im Konzern oder fließen der Stiftung als Gesellschafterin zu. Als der Platz in Quickborn zu klein wurde, ist das Unternehmen nach Glinde gezogen und hat das Gelände zunächst renaturiert. Anschließend wurde lange nach einer Verwendungsmöglichkeit gesucht. Bereits seit Oktober werden in der Kita Nordlicht Kinder betreut. Die Leitung der Einrichtung teilen sich Simone Elste-Leverkühne (Foto) und Tanja Hauser. Seite 3

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