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Schule in Quickborn : 10.000 Euro Feuerschaden - jetzt ermittelt die Kripo

vom
Aus der Redaktion des Quickborner Tageblatts

Am späten Montagabend ist das sogenannte Teehaus am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Quickborn komplett abgebrannt.

shz.de von
erstellt am 11.Apr.2017 | 09:00 Uhr

Quickborn | Am Montagabend hat in der Straße Am Mühlenberg das sogenannten Teehaus des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium gebrannt. Mit insgesamt vier handgeführten Strahlrohren hat die Feuerwehr Quickborn den Brand bekämpft. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf etwa 10.000 Euro.

Das Teehaus am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium war ein kleines Haus. Schülerinnen und Schüler konnten sich in das Gebäude zurückziehen um Pausen zu machen oder sich auf den Unterricht vorzubereiten. Immer wieder haben sich die Schülerinnen und Schüler für den Erhalt des Teehauses eingesetzt.

Das „Teehaus“ in Quickborn brannte komplett nieder.

Das „Teehaus“ in Quickborn brannte komplett nieder.

Foto: Feuerwehr

Mit dem Stichwort „Feuer, Standard“ ist die Feuerwehr um 21:42 Uhr alarmiert worden. Der stellvertretende Zugführer Steve-Norman Lorenz ließ unmittelbar nach seinem Eintreffen das Stichwort auf „Feuer, groß“ erhöhen, denn das Schulgebäude war unmittelbar bedroht - durch die Wärmestrahlung befürchteten die Einsatzkräfte, dass die stark aufgeheizten Scheiben platzen könnten. Den insgesamt 45 Kräfte gelang es aber dies zu verhindern. Der massive Löschangriff zeigte schnell Wirkung. Nach einer Stunde war das Feuer gelöscht.

Wesentlich zeitintensiver fielen dagegen die Aufräumarbeiten aus, zu denen auch ein Bagger angefordert worden war. Nachdem die Versorgungsleitungen durch die Stadt und der Stadtwerke Quickborn abgeschaltet worden ist, wurde das circa 30 Quadratmeter große Gebäude eingerissen. Die Feuerwehr legte anschließend einen Schaumteppich aus um ein Aufflammen der Brandnester zu verhindern.

Viel ist von dem Teehaus der Schule nicht übrig geblieben.

Viel ist von dem Teehaus der Schule nicht übrig geblieben.

Foto: Feuerwehr
 

Der Einsatz endete nach insgesamt drei Stunden. Die Ermittlungen nach der genauen Brandursache hat die Kriminalpolizei schon vor Ort aufgenommen, ebenso wie die Einschätzung des Sachschadens.

Foto: Feuerwehr
 

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