Kreis Pinneberg : Zwei Vermisste tot gefunden

Die Leiche eines 40-Jährigen wurde im Klövensteen gefunden, ein 74-Jähriger lag tot in der Pinnau. Woran die Vermissten aus dem Kreis Pinneberg starben, ist unklar.

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04. Februar 2015, 19:18 Uhr

Pinneberg | Die Polizei hat am Dienstag im Kreis Pinneberg gleich zwei Leichen von Vermissten gefunden. Die Männer wurden seit mehreren Tagen gesucht. Die genauen Todesursachen der beiden Männer war auch am Mittwoch noch unklar. Es gebe aber in beiden Fällen keine Hinweise auf ein Verbrechen, sagte eine Polizeisprecherin.

Seit knapp einer Woche war ein 74-Jähriger aus Pinneberg verschwunden. Spürhunde entdeckten die Leiche des Mannes am Dienstag in der Pinnau zwischen Pinneberg und Appen, wie die Polizei in Bad Segeberg mitteilte. Zur Todesursache machten die Beamten keine Angaben. Der 74-Jährige, der nach Polizeiangaben demenzkrank und stark orientierungslos war, war seit dem 28. Januar vermisst worden.

Auch bei der Suche nach einem 40 Jahre alten Vermissten aus Wedel hat die Polizei eine Leiche entdeckt. Bei dem Toten handele es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um den 40-Jährigen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Woran der Mann starb, blieb zunächst unklar: „Angaben zur Todesursache können derzeit nicht gemacht werden.“ Der 40-Jährige war am Sonntagmittag zuletzt gesehen worden.

Die Polizei hatte am Montag im Waldgebiet Klövensteen an der westlichen Grenze Hamburgs vergeblich nach ihm gesucht. Dabei kam auch ein Hubschrauber der Bundespolizei mit Wärmebildkamera zum Einsatz. Am Dienstag suchten erneut rund 220 Beamte im Bereich des Stadtforstes Klövensteen nach dem Vermissten. In der Nähe der dortigen Fischteiche fanden sie die Leiche eines Mannes. Die Ermittlungen führt die Hamburger Polizei in Abstimmung mit der Kriminalpolizei Pinneberg.

Blaulichtmonitor

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