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Pinneberger Tageblatt

23. September 2017 | 07:54 Uhr

Zwei, die immer für den KJR da sind

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Kreis und Land bedanken sich bei Birgit Hammermann und Ingo Waschkau für ihre langjährige Tätigkeit

shz.de von
erstellt am 09.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Der Kreisjugendring (KJR) ist ohne die beiden gar nicht vorstellbar: Seit inzwischen 32 Jahren arbeitet Birgit Hammermann hauptamtlich beim KJR, ihr Kollege Ingo Waschkau ist dem Verband am 1. Mai seit 25 Jahren treu. Für dieses langjährige Engagement für die Jugendarbeit im Kreis Pinneberg zollten ihnen während der KJR-Vollversammlung am Montagabend nicht nur die Verbandsmitglieder ihren Dank, sondern auch der Kreis Pinneberg und das Land Schleswig-Holstein.

„Für uns Hauptamtliche war es sehr ungewohnt, bei der Veranstaltung plötzlich in den Fokus der Aufmerksamkeit zu rücken“, sagte Waschkau gestern im Gespräch mit dieser Zeitung. Schließlich seien es die ehrenamtlich Tätigen, welche die tollen Projekt für Jugendliche im Kreis anböten. „Als Geschäftsführer des KJR bin ich inzwischen weniger Macher, sondern mehr Ermöglicher“, erläuterte Waschkau.

Als Hammermann vor 32 Jahren Geschäftsführerin des KJR wurde, war sie die einzige Mitarbeiterin des Verbands. „Inzwischen sind wir ein ganzes Team, das ist toll, den Verband so wachsen zu sehen“, sagte sie. Das Schönste an ihrer Arbeit sei, dass sie jeden Tag etwas Neues erleben könne. „Die Leitung der Jugendbildungsstätte ist eine tolle neue Herausforderung und das ‚Haus der kleinen Forscher‘ liegt mir besonders am Herzen, weil ich das Projekt gemeinsam mit einer Kollegin begonnen habe“, schwärmt sie von ihrer Arbeit. Auch Geschäftsführer Waschkau hat nur Gutes von seiner Arbeit zu berichten. Er übernahm die Stelle vor 25 Jahren, als Hammermann aus familiären Gründen – sie hat drei Kinder – die Geschäftsführung abgab. „Damals kam ich aus der offenen Jugendarbeit und freute mich darauf, die Ehrenamtlichen im KJR bei ihrer Jugendarbeit unterstützen und fortbildenzu können“, sagte Waschkau. Diese Arbeit mache ihm bis heute Spaß wie am ersten Tag: „25 Jahre, die kann man zwar zählen, aber es geht doch darum, Aktivitäten zu entwickeln und Leute zu motivieren. Da ist mein Geist der gleiche wie damals.“

Für dieses Engagement erhielten beide von der stellvertretenden Kreispräsidentin Sabine Schäfer-Maniezki (Grüne) ein Halstuch, beziehungsweise eine Krawatte mit dem Wappen des Kreises Pinneberg. Alfred Fichte, der bis zu seiner Pensionierung 1997 als Kreisjugendpfleger tätig war, überreichte den beiden KJR-Mitarbeitern am Montagabend die Ehrennadel des Landes Schleswig-Holstein.

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