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Pinneberger Tageblatt

23. Juli 2017 | 06:47 Uhr

Zuschlag für örtliche Firma

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Parkstadt Stadt findet Käufer für „Haus 3“ auf ehemaligem Kasernen-Gelände in Pinneberg

Einst wurden in „Haus 3“ auf dem ehemaligen Kasernen-Gelände in Pinneberg Soldaten eingekleidet, dann sollten dort Flüchtlinge einziehen. Aber die Politik entschied sich dafür, das frühere Zeughaus der Bundeswehr samt Areal zu verkaufen, um das Stadtsäckl zu füllen. Das Preisgefüge für Gewerbeflächen in der Parkstadt liegt laut Fachdienst Bauverwaltung bei 110 bis über 150 Euro pro Quadratmeter.

Jetzt fiel die Entscheidung: Am Donnerstagabend haben die Politiker im nicht öffentlichen Teil der Ratsversammlung beschlossen, einem örtlichen Unternehmen, das bereits auf dem Eggerstedt-Gelände angesiedelt ist, den Zuschlag zu geben. Der Kaufvertrag soll so schnell wie möglich unterzeichnet werden. Erst dann möchte der Unternehmer an die Öffentlichkeit treten.

Wie berichtet, gab es drei Bewerber für das Areal. Auch der Pinneberger Klaus Bahrke, Organisator der Veteranenrallye Pinneberg mobil, wollte das etwa 9100 Quadratmeter große Grundstück kaufen, um dort ein Technologiezentrum für Automobile zu eröffnen. Er hat laut eigenen Angaben 1,6 Millionen Euro für das Grundstück geboten. In verschiedenen Fachausschüssen und zuletzt auch in der Ratsversammlung am Donnerstag hatte er für sein Projekt geworben. Er sprach von einem Gesamtvolumen von 3,2 Millionen Euro, das er investieren wollte. Doch letztendlich hat man sich laut Informationen unserer Zeitung für den örtlichen Unternehmer entschieden. Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos) hat jedoch noch in der Sitzung angekündigt, dass ihr Wirtschaftsförderer Stefan Krappa umgehend Kontakt aufnimmt mit den nicht zum Zuge gekommenen Bietern, um über Grundstücksalternativen zu sprechen.

Die neue Parkstadt – sie lockt Investoren an. Bereits 2015 hatte sich das Elektronikunternehmen Tews Technologies, das Module und weitere Computerbausteine entwickelt, dazu entschlossen, von Halstenbek in die neue Parkstadt zu ziehen.

Für eine 20  000 Quadratmeter große Fläche hat der Hamburger Bildungsträger Wabe eine Option. Dieser hat der Stadt jetzt eine Investorengruppe vermittelt, die den Schulcampus realisieren will – es wäre das nächste große Projekt auf dem Gelände.



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erstellt am 20.Mai.2017 | 16:00 Uhr

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