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Sondersitzung in Rellingen : Zusätzliche Räume für die Caspar-Voght-Schule

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der zuständige Ausschuss will die Caspar-Voght-Schule für das Abi fit machen.

von
erstellt am 25.Jun.2016 | 15:00 Uhr

Rellingen | Die Sitzung des Schulausschusses am Donnerstagabend im Aquarium der Rellinger Caspar-Voght-Schule (CVS) mit neun Tagesordnungspunkten verlief unspektakulär. Doch wie ein Damoklesschwert schwebte ein wichtiger Termin über den Köpfen der Politiker: Dienstag, 12. Juli. Ab 19 Uhr trifft sich dann der Schulausschuss zu einer Sondersitzung. Diesmal im Rathaus. Unter der Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Steffen Böhm-Rupprecht steht ein Top-Thema auf der Tagesordnung: Wie kann die CVS als künftige Grund- und Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe (GGemSgO) fit gemacht werden?

Fakt ist: Wenn die Betreuung der Klassen 1 bis 13 ab dem Schuljahr 2017/2018 startet, dürfte die Schülerzahl von aktuell etwa 580 auf etwa 1000 anwachsen. Schon jetzt gilt: Die CVS ist laut Schulleiter Jochen Kähler außer den Schulen in Handewitt, Sandesneben und Lübeck die vierte Institution, die den Titel GGemSgO in Schleswig-Holstein trägt. Entsprechend dürfte die Strahlkraft und Attraktivität für den Standort Rellingen im Schulweg 2-4 anwachsen.

Dagmar Schudak betreut im Fachbereich Bürgerservice die Themen Familie, Soziales, Kultur, Sport und Schule. Sie weiß um die Bedeutung der Sitzung. Im Mittelpunkt stehe die Diskussion über das Ergebnis der Nutzungsbedarfsanalyse. Sprich, die Entscheidung darüber, wieviele weitere Klassenräume die Gemeinde zur Verfügung stellen muss, um der wachsenden Schülerzahl entsprechende Unterrichtsbedingungen zu schaffen, sagte die Verwaltungsmitarbeiterin gestern.

Fakt ist auch, dass sich Schulchef Kähler bereits jetzt dafür ins Zeug legen dürfte, ein entsprechend gewachsenes und qualifiziertes Pädagogenteam zusammenzustellen. Ein Jahr bleibt ihm dafür Zeit. Die Zeit drängt auch beim Blick auf die Leistungsfähigkeit der Mensa an der CVS. Während der Sitzung am Donnerstag betonte die Familien- und Gleichstellungsbeauftragte Dorathea Beckmann, dass täglich 150 bis 180 Essen für Lehrer, Schüler und Betreuungskräfte ausgegeben werden. Tendenz steigend. Die Steigerung der Leistungsfähigkeit der Mensa dürfte die Politiker am 12. Juli ebenfalls beschäftigen.

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