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Pinneberger Tageblatt

13. Dezember 2017 | 18:36 Uhr

Basketball : Zurück auf dem Boden der Tatsachen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

SC Rist Wedel unterlieg im zweiten Spiel des Best-of-T

So schnell kann es gehen im Basketball. Noch vor Wochenfrist wurden die Zweitliga-Herren des SC Rist nach einem furiosen 104:66 über die EN Baskets Schwelm zum Auftakt des Playoff-Achtelfinales von ihren Fans in der Wedeler Steinberghalle frenetisch gefeiert.

Jetzt allerdings ist das Team von Headcoach Michael Claxton erst einmal zurück auf dem Boden der Tatsachen. In Nordrhein-Westfalen gelang dem Siebten der ProB Süd mit einem 74:63 (32:30) gegen den Nord-Zweiten der Ausgleich in der Best-of-three-Serie, die Entscheidung über den Viertelfinal-Einzug fällt schon am Dienstag im dritten Duell der Kontrahenten in der Steinberghalle (19.30 Uhr).

Beim Gastspiel im Ennepe-Ruhr-Kreis machten die Wedeler bei Weitem nicht alles falsch. So gelang den Gästen mit einer frühen 10:5-Führung, zu der Brandon Spearman per Dreier nach sechs Minuten traf, der vom Coach geforderte gute Start. Doch noch im Startviertel verlagerten sich die Gewichte zu Gunsten des Heimteams, das sich vor seinen Anhängern ganz anders präsentierte als beim hilflosen Auftritt in Wedel, vor allem in der Defensive. So konnten in der ersten Halbzeit mit Spearman, Diante Watkins, Christoph Roquette und Fabian Böke lediglich vier Akteure der Risters ihre Wurfversuche erfolgreich im gegnerischen Korb versenken.

Das war zu wenig, um einen um seine letzte Playoff-Chance kämpfenden Gegner in die Schranken zu weisen. „Nach dem deutlichen Sieg in Wedel haben wir diesmal keine Antwort auf die Herausforderung gefunden“, sagte Claxton. Nicht nur die körperbetonte Verteidigung der Schwelmer, sondern auch die hohe Foulbelastung von Watkins, Roquette und Spearman machte den Gästen das Leben schwer. Trotzdem hätte es zu dem Zeitpunkt noch zur Wende im Schlussviertel reichen können.

Im entscheidenden dritten Spiel stehen die Chancen nun 50:50. „Beide Teams sitzen im selben Boot, für eine Mannschaft ist die Saison am Dienstagabend zu Ende“, sagt Claxton, der im gleichen Maße auf den Heimvorteil und die begeisterungsfähigen Rist-Fans setzt. „Es ist schön, dass es schon am Dienstag weitergeht, die Mannschaft ist ohnehin sehr fokussiert.“ Der Rist-Coach verhehlt aber auch nicht, dass er lieber schon nach zwei Siegen das Viertelfinale erreicht hätte. „Nun müssen wir eben den schwierigen Weg gehen.“

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