zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

23. Oktober 2017 | 10:25 Uhr

Pinneberg : Zumba zu Techno und Folklore

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Szenestars aus Spanien und Schweden locken etwa 200 Freizeitsportler in die Rübekamphalle. Wiederholung aktuell nicht geplant.

shz.de von
erstellt am 18.Jan.2016 | 12:30 Uhr

Pinneberg | Marta Formoso zog die Mundwinkel nach unten, zeigte auf eine Teilnehmerin in der Rübekamphalle und zog mit ihren Zeigefingern die Mundwinkel zu einem Lachen hoch. Die Spanierin machte bei der Zumba-Party am Sonnabend in der Rübekamphalle wortlos klar: Gute Laune ist angesagt. Mehr als 120 Zumba-Fans feierten zusammen. Dabei wurde auf der Bühne vorgetanzt, die Teilnehmer auf dem Parkett machten die Bewegungen nach. Am Freitag waren zur „Back to the 90’s“-Party etwa 70 Gäste gekommen.

„Wir sind absolut zufrieden. Es ist toll, dass so viele Leute gekommen sind“, bilanzierte Organisatorin Sandra Kretzing, die den Sport seit Jahren betreibt und als Trainerin aktiv ist. Zumba-Fans aus Hannover, Hamburg, Bremen, Flensburg waren nach Pinneberg gekommen. „Wir hatten auch eine Teilnehmerin aus Dänemark“, so Kretzing. Zudem kamen viele Sportler aus Pinneberg. Etwa 380 Menschen  – zumeist Frauen - betreiben den Sport beim VfL Pinneberg. „Wir waren uns sicher, Pinneberg ist bereit für so eine Veranstaltung und wir hatten recht“, sagte Kretzing. Zumba-Stars wie Monika Lejman aus Schweden oder die Spanierin Formoso lockten die Besucher nach Pinneberg. „So nah kommt man ihnen nur selten. Dafür reist man gerne einige Kilometer“, erläuterte Kretzing. Nach Übungseinheiten für die Trainer stand am Freitagabend die „Back to the 90’s“-Party auf dem Programm. Zu Technobeats und Songs wie „Cotton Eye Joe“ von Rednex oder „Mr. Vain“ von Culture Beat wurde in der Rübekamphalle getanzt. „Es sollte nur der Auftakt sein, und mit so vielen Teilnehmern hatten wir nicht gerechnet“, stellte Kretzing zufrieden fest.

Am Sonnabend erklangen dann eher die für den Sport prägenden, südamerikanischen Klänge. „Die größte Angst war bei vielen, ob sie dreieinhalb Stunden durchhalten. Viele hatten die Sorge, dass sie zusammenbrechen“, berichtete Kretzing. Doch hielten alle durch. Denn die „Zumba Education Specialists“ – so heißen die Ausbilder der Trainer – sorgten für eine gute Mischung aus Bewegung und Pausen. „Der Partycharakter steht im Vordergrund und nicht der totale Drill“, sagte Kretzing. Am Sonntag endete der dreitägige Partymarathon mit einem Kursus „Slavic Heart“ – einer Kombination von slavischer Musik, Folklore und Zumba – für die Trainer. Ist die nächste Party schon geplant? Kretzing verneint „Wir werden wieder Tagesveranstaltungen organisieren, aber in der Größe derzeit nicht.“

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen