Zukunftsmesse mit 38 Firmen

SchulleiterVeit Poeschel (links) und Wirtschaftsförderin Ute Landwehr-von Brock (rechts) sowie das Orga-Team mit Lehrer Daniel Helmholz (von links), Max Weiß, Maximilian Hinsch und Sandra Hausdorf begrüßten Schüler verschiedener Schulen im Wolfgang-Borchert-Gymnasium.
SchulleiterVeit Poeschel (links) und Wirtschaftsförderin Ute Landwehr-von Brock (rechts) sowie das Orga-Team mit Lehrer Daniel Helmholz (von links), Max Weiß, Maximilian Hinsch und Sandra Hausdorf begrüßten Schüler verschiedener Schulen im Wolfgang-Borchert-Gymnasium.

Abiturienten am Borchert-Gymnasium organisieren Dialog zwischen Jugend und Arbeitgebern / Fokus: Ausbildung, Studium, Auslandsjahr

shz.de von
09. Februar 2019, 13:21 Uhr

Ausbildung, Studium, Auslands-Aufenthalt? Für Schulabgänger bieten sich nach ihrem Abschluss zig Möglichkeiten. Schüler des Halstenbeker Wolfgang-Borchert-Gymnasiums (WoBo), der Rellinger Caspar-Voght-Schule und Halstenbeker Grund- und Gemeinschaftsschule an der Bek haben sich bei der fünften Zukunftsmesse im WoBo über ihre beruflichen Möglichkeiten erkundigt.

Vertreter von erstmals 38     Unternehmen verteilten sich auf 13 Räume. „Wir haben ein Drittel mehr Unternehmen als im vergangenen Jahr”, betonte Schulleiter Veit Poeschel. Er dankte dem engagierten Orga-Team, bestehend aus Sandra Hausdorf, Maximilian Hinsch und Max Weiß.

Das Trio motivierte während ihres Einsatzes vor allem, Geld für die Abi-Kasse zusammen zu bringen. „Es lag uns auch daran, einen Raum in ruhiger Atmosphäre zu schaffen, wo sich Menschen austauschen können“, erläuterte Hinsch. Befragt über künftige Berufswünsche, gaben Hinsch und Weiß schon einmal an, „Chef“ werden zu wollen. Die Organisatoren nutzten dann wie weitere Schüler des zehnten bis 13.   Jahrgangs die Gelegenheit, sich mit Vertretern der Firmen auszutauschen.

Das Spektrum der Unternehmen war breit gefächert. Es reichte von Sparkasse über Bundeswehr, Finanzamt, Landespolizei, vielen mittelständischen, heimischen Unternehmen bis hin zur Fachhochschule Wedel, Hamburg Airport sowie Sprach- und Auslandsjahranbietern. WoBo-Schüler wie Tom Hagen (16) und Nils Anders (16) nutzten die Chance, sich bei Kai Schröder, Geschäftsführer von Elektrotechnik Schröder, über Ausbildung, aber auch duales Studium zu informieren. „Wir können uns vor Arbeit kaum retten“, bekannte Schröder.

Adam Lauf (25) und Leonie Tresselt (21), Auszubildende bei der Schenefelder Firma Groth Feinwerktechnik, berichteten den Schülern ebenfalls über ihre Tätigkeiten im Unternehmen, wo sie unter anderem Ventile für Flugzeuge zusammensetzen. „Unsere Ausbildung ist sehr praxisorientiert. Das macht Spaß“, sagte Tresselt.

Nelly Tekhaus, Sprecherin der Fachhochschule Wedel, berichtete, begeistert vom persönlichen Austausch mit den Schülern zu sein. „Für uns ist es wichtig, präsent zu sein, weil viele Jugendliche aus dem Kreis an unsere Hochschule kommen“, sagte Tekhaus. Mirja Lange von der Firma Top Technologies informierte über Wirtschaftsinformatik- und BWL-Studiengänge. Lange gelang es in 2018, zwei WoBo-Schüler für einen dualen Studiengang bei Technologies zu gewinnen. „Es ist klasse, dass sich die Schüler so interessiert zeigen“, betonte sie.

Einige Jugendliche ergriffen die Gelegenheit, ein Bewerbungstraining zu absolvieren, Vorträge anzuhören. Und sich einen Praktikumsplatz zu sichern.



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