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Borstel-Hohenraden : Zukunft der Grundschule im Fokus

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ein Arbeitskreis bereitet die Bildungseinrichtung in Borstel-Hohenraden auf die Zukunft vor. Die Gründung ist am Donnerstag Thema in der Gemeindevertretung.

shz.de von
erstellt am 11.Dez.2013 | 12:00 Uhr

„Wir wollen frühzeitig die Weichen stellen“, sagte Bürgermeister Jürgen Rahn (CDU) zum geplanten Arbeitskreis für die Borstel-Hohenradener Grundschule. Über dessen Gründung diskutiert Donnerstag ab 20 Uhr im Feuerwehrunterrichtsraum an der Quickborner Straße die Borstel-Hohenradener Gemeindevertretung. Die Zustimmung dürfte nur Formsache sein, da der Sozial-, Schul-, Sport- und Kulturausschuss bereits grünes Licht gegeben hat.

Raumbedarf, zusätzliches Personal, Gewaltprävention, Sozialarbeit – Schule, Eltern und Politik wollen in Zukunft gemeinsam abstimmen, was für die Grundschule an der Quickborner Straße getan werden muss. Dem Arbeitskreis sollen drei Vertreter der Politik, drei der Schule und der Bürgermeister angehören. Die Entscheidung liege weiter bei den politischen Gremien, betonte Rahn. Bevor die sich aber mit irgendwelchen Themen beschäftigen, erfolge eine ausführliche Abstimmung. „Wir wollen gemeinsam vorausschauend planen“, erklärte das Gemeindeoberhaupt. Diese Strategie habe sich bereits im Feuerwehr-Arbeitskreis bewährt.

Ein Thema werden, nach seiner Auffassung, die Auswirkungen des Bebauungsplans 10 sein. Im Bereich zwischen der Dorfstraße im Süden und dem Nedderhulden im Norden sind 25 Wohneinheiten mit Ein- und Zweifamilienhäusern sowie fünf mehrgeschossige Wohneinheiten, mit Angeboten für Senioren und „Junges Wohnen“, geplant. So wird der Arbeitskreis laut Rahn auch darüber diskutieren, ob durch den Zuzug Container oder sogar ein Anbau an die Schule erforderlich sind.

Der B-Plan 10 beschäftigt morgen auch die Gemeindevertretung. Die Politiker werden diskutieren, nach welchen Kriterien die Grundstücke vergeben werden. Gute Karten dürften vor allem Borstel-Hohenradener und Familien mit Kindern haben. Die Grundstücke wird die Gemeinde wohl ohne Probleme verkaufen können. 70 Bewerber haben beim Amt Pinnau bereits Interesse an dem Erwerb eines Bauplatzes bekundet.

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