Vor Jahreshauptversammlung : Zukunft der Ellerbeker Jugendwehr gesichert

Die Ausbilder wollten die Jugendwehr nicht aufgeben und teilten sich die Aufgaben.
Die Ausbilder wollten die Jugendwehr nicht aufgeben und teilten sich die Aufgaben.

Ellerbeker Kameraden werden bald einen neuen Jugendwart wählen. Abschied auf Zeit von Ausbilder Dennis Wegner.

shz.de von
30. Januar 2018, 12:00 Uhr

Ellerbek | Noch im vergangenen Jahr stand die Zukunft der Jugendfeuerwehr auf der Kippe. Nachdem Gerlinde Langeloh zur Kreisjugendfeuerwehrwartin gewählt worden war, stand die Ellerbeker Wehr plötzlich ohne Jugendwart da. Einen Nachfolger konnten die aktiven Kameraden zu dem Zeitpunkt nicht finden. „Das Jahr begann etwas turbulenter als gedacht“, fasst es einer der Ausbilder, Colin Stadie, denn auch zusammen.

Die Aufgabe sei auch für die Ausbilder nicht ganz einfach gewesen. „Wir waren uns aber alle einig, dass wir die Jugendwehr nicht aufgeben wollten“, betonte Stadie während der Jahreshauptversammlung der jungen Nachwuchskameraden.

Stattdessen haben die Ausbilder zusammengearbeitet und sich die Aufgaben eines Jugendwartes geteilt. „So war es für jeden nur ein Häppchen Arbeit mehr“, erklärte er weiter. Sie seien stets darum bemüht gewesen, es allen so angenehm wie möglich zu gestalten.


Neuer Jugendwart wird noch gewählt

Für den Einsatz der Ausbilder bedankte sich auch Wehrführer Holger Rechter während der Versammlung in der Feuerwehrwache. „Ihr habt gemeinsam das Jahr toll gemeistert“, lobte er. Doch er dankte auch den Mitgliedern der Jugendwehr: „Danke, dass Ihr trotzdem geblieben seid, und ich denke, es hat sich gelohnt“, sagte Rechter an die Nachwuchskameraden gerichtet. Außerdem verkündete er, dass der Posten des Jugendwartes nun nicht mehr auf der Kippe steht. „Bei unserer Jahreshauptversammlung am 9. Februar werden wir nun endlich Euren Jugendwart wählen“, kündigte der Wehrführer an.

Auch Bürgermeister Günther Hildebrand (FDP) fand für die jungen Kameraden lobende Worte: „Ich bin sehr zufrieden damit, dass die Existenz und der Bestand nun geregelt sind.“ Nun könne das Schiff wieder volle Fahrt aufnehmen, so Hildebrand .


Wiederwahl und Trauer beim Abschied


Claas Raehse wurde erneut in seinem Amt als Jugendgruppenleiter bestätigt. 17 Dienstabende haben die Jugendlichen im vergangenen Jahr absolviert. Einen etwas traurigen Moment gab es während der Versammlung bei der Verabschiedung von Ausbilder Dennis Wegner. „Du scheidest zwar nur für eine gewisse Zeit aus, doch wir werden Dich vermissen. Wir haben immer eine gute Zeit mit Dir gehabt, und dafür danken wir Dir“, sagte Jugendgruppenleiter Raehse und übergab Wegner ein Geschenk der Jugendwehr.

Für den Kreisjugendfeuerwehrausschuss überbrachte Gerlinde Langeloh die Grüße. „Es freut mich persönlich sehr, dass es bei Euch gut läuft“, sagte sie. Für ihren Einsatz während des Familientages in Tornesch überreichte sie den Jugendlichen einen Scheck in Höhe von 300 Euro. „Wer mitgemacht hat, bekommt einen Extrabonus“, erläuterte Langeloh. Für die Zukunft wünschte sie den jungen Kameraden alles Gute und „ein gutes Händchen für die Gewählten“.


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