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Brandstiftung : Zündelnde Kinder halten Wehr in Atem

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Sieben Mal musste die Pinneberger Feuerwehr am Sonnabend und Freitag ausrücken, um brennende Felder und Buschwerk zu löschen. Zwei Pinneberger Kinder haben mittlerweile gestanden, die Feuer gelegt zu haben

Sieben Einsätze in 24 Stunden. Immer wieder beißender Qualm über Pinnebergs Norden. Nach einem heißen Wochenende für die freiwillige Feuerwehr konnte die Polizei gestern Mittag einen Ermittlungserfolg vermelden. Zwei Jungen im Alter von neun und zehn Jahren hätten die Brandstiftungen gestanden, so ein Polizeisprecher.

Die nicht strafmündigen Täter wurden an die Eltern übergeben – nicht ohne erzieherisches Gespräch. Zuvor hatte an der Helgolandstraße am Sonnabendmorgen zum wiederholten Mal eine Hecke gebrannt. In der Umgebung waren die beiden Jungen dann aufgegriffen worden. Es werde jetzt geprüft, ob die Eltern zur Rechenschaft gezogen werden können, so der Polizeibeamte Mike Schlömer. Bereits am Freitag hatten an der Pinneberger Müssentwiete 5000 Quadratmeter Feld in Flammen gestanden.

Weitere Feuer im Umfeld hatten die Wehren am Sonnabend in Atem gehalten. Gegen Mittag war auf einem Stoppelfeld in Heede aus noch ungeklärter Ursache eine Rundballenpresse in Brand geraten. Kleinere Feuer mussten in Klein Nordende und Appen gelöscht werden

In Wedel wurde die Feuerwehr kurz vor 22 Uhr zum Elbhang beordert. Unterhalb der Königsbergstraße stand Buschwerk auf einer fußballfeldgroßen Fläche in Flammen. Drei Stunden lang waren die Einsatzkräfte in dem schwer zugänglichen Areal beschäftigt. Ermittlungen zur Ursache dauern an.

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