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„Abikalypse“ in Quickborn : Zeit für einen Neuanfang

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Abitur: 42 Quickborner Schülerinnen und Schüler werden geehrt.

Quickborn | Für die Abiturienten des Elsensee Gymnasiums hat am Freitag – in Anlehnung an das Abi-Motto – die post-„abikalyptische“ Zeit begonnen. Die 42 Abiturienten des ersten reinen G8-Jahrgangs am Quickborner Gymnasium erhielten ihre Abschlusszeugnisse.

„Es zu erreichen hat für Sie oftmals Anstrenung und Verzicht bedeutet – für einen mehr und für die anderen weniger“, sagte Schulleiter Michael Bülck in seiner Abschiedsrede. Bei insgesamt zehn Schülern – also fast jedem vierten – stand die Note 1 vor dem Komma. „Zweimal wurde sogar die Note 1,1 erreicht. Eine tolle Leistung“, lobte Bülck. Insgesamt kam der Abiturjahrgang 2017 auf einen Durchschnitt von 2,5. „Ebenfalls eine recht ordentliches Ergebnis“, bilanzierte Bülck. Doch ging es in seiner Abschiedsrede nicht nur um Noten, den harmonischen Abi-Streich und den Blick in die Vergangenheit, sondern auch einen Appell für die Zukunft: „Wer nur an sich denkt, wen es kalt lässt, was anderen widerfährt, legt eine sehr beschränkte Weltsicht an den Tag. Stehen Sie für Ihre Überzeugungen und machen Sie das als gut erkannte auch tatsächlich zum Maßstab des eigenen Handelns.“ Er rief dazu auf, sich neben dem Beruf und einer möglichen Karriere auch sozial zu engagieren.

„Was passt besser als nach der ,Abikalypse’ einen Neuanfang zu starten. Sie können die Welt ein Stück besser machen – sich für die Gesellschaft einsetzen“, sagte Bürgermeister Thomas Köppl (CDU). Doch auch nach der Überstandenen „Abikalypse“ werde der Lebensweg nicht leichter. „Die Schulzeit ist gar nicht mehr so schlimm, wenn sie vorbei ist. Hoffentlich besteht sie, wenn sie sich in zehn Jahren wiedersehen nur noch aus guten Anekdoten“, sagte Köppl.

„Herzlichen Glückwunsch liebe Kinder.“ Bei der Ansprache von Christian Grunow, Mitglied des Schuleleternbeirats, wurde es bei den Abiturienten kurzzeitig sehr still. „Für Sie mag die Anrede ungewohnt sein, aber für uns als Eltern werden sie immer unsere Kinder bleiben. So ist das nun einmal mit der Liebe“, sagte Grunow. Mit dem Abitur hätten die Schüler einen Schlüssel in der Hand, um ein Studium oder eine Ausbildung zu beginnen.

Doch was genau könnte nach dem Abitur kommen? Toni Güth, Lehrer im Geo-Profil, hatte in seiner launigen Rede einige Ideen: „Rettet die Welt, pflanzt einen Baum, zeugt Kinder, adoptiert Kinder, adoptiert Pandas.“ Deutlich ernster wurde der Vorsitzende des Fördervereins, Rainer Wüstenberg: „Der Förderverein ist wichtig, auch wenn in naher Zukunft, da habe ich noch Hoffnung, Herr Köppl, ein neues Gebäude entsteht und in neuem Glanz erstrahlt. Denn es muss auch mit modernen Lernmitteln gefüllt werden.“

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erstellt am 03.Jul.2017 | 16:00 Uhr

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