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Anstoss - Die HSV-Kolumne : Zeit für den Konzept-Trainer

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Hamburgs neuer Coach Bert van Marwijk ist kein Lautsprecher, aber der Holländer hat klare Ziele. Der HSV soll oben wieder mitspielen.

shz.de von
erstellt am 29.Sep.2013 | 06:15 Uhr

Durchatmen. Der HSV schafft ein 2:2 in Frankfurt, verlässt den Relegationsplatz. Das allein schon nach zwei Trainingstagen dem neuen Coach zuzuschreiben, wäre zu einfach. Aber Bert van Marwijk scheint die Gesetze eines Trainerwechsels zu bestätigen. Meistens zeigen die zuvor noch total verunsicherten Teams plötzlich, dass sie doch Fußball spielen können. Das kann auch der HSV, wenn die Unsicherheit auch besonders in der ersten Halbzeit deutlich zu spüren war.

Van Marwijk wurde nach der Partie von seinem Kapitän und dem Torschützen außerordentlich gelobt. Er freue sich, dass er da ist, sagte van der Vaart über seinen neuen Übungsleiter. Ein Affront gegen Vorgänger Thorsten Fink, mit dem van der Vaart ein besonders herzliches Verhältnis verbunden haben soll? Nein. Fink hatte kein System, hat es in seiner Amtszeit nicht geschafft, der Mannschaft Konstanz in den Leistungen beizubringen.

Van Marwijk ist kein Lautsprecher. Der Holländer ist zurückhaltend, aber bestimmt. Er sagte bei seinem Amtsantritt, er wolle mit dem HSV oben mitspielen. Er weiß, dass er dafür zunächst den Abstieg vermeiden muss. Es wäre diesem Verein zu wünschen, dass es so kommt, wie Vorstandsboss Carl-Edgar Jarchow bei der Vorstellung des neuen Trainers sagte: Van Marwijk sei der Trainer für die nächsten Jahre.

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