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Pinneberger Tageblatt

16. Dezember 2017 | 18:38 Uhr

Almthof : Zehntes Erntedankfest in Appen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Zum zehnten Mal feiert Appen sein Erntedankfest auf dem Almthof. Alpakas aus Südamerika begleiten den Festumzug durch das Dorf.

shz.de von
erstellt am 29.Sep.2014 | 10:00 Uhr

Appen | Ganz Appen schien auf den Beinen gewesen zu sein. Hunderte warteten an der Straße auf den traditionellen Festumzug zum Erntedankfest. Gute eineinhalb Stunden fuhren die festlich geschmückten Traktoren, Oldtimer und Bollerwagen durch das Dorf. Für die jüngeren Gäste flogen hunderte Bonbons durch die Luft.

Vorbei an geschmückten Gartenzäunen und der winkenden Menge ging es weiter zum Almthof. Mit dabei waren Trachtengruppen, Spielmannszüge, zahlreiche Radfahrer und auch die beiden Alpakas „Leon“ und „Alfonso“ aus Südamerika. Auch das Kulturforum und die Karnevalisten aus Moorrege zogen mit. Empfangen wurde der Zug von Michael Schubert, der die einzelnen Abteilungen ankündigte. Bereits zum zehnten Mal plante das Organisationsteam um Pastor Frank Schüler das Fest. „Viele haben wieder mitgeholfen, damit so ein schöner Festumzug zustande kommen kann“, sagte Schüler.

„Wir kommen aus Appen und da kommt man selbstverständlich zu diesem Fest. Das ist eine super Veranstaltung und das Wetter ist wieder toll“, sagte Telse Bremer. Auch der Appener Uwe Pauls ist von der Veranstaltung begeistert. „Ich war auf dem Wagen des Appener Friedhofs. Wir sind jedes Jahr dabei“, so Pauls. Insgesamt tummelten sich mehr als 2000 Besucher auf dem Gelände des Appener Almthofs.

Nach dem Umzug folgte ein ökumenischer Gottesdienst bei dem außer Schüler auch Vertreter der katholischen und neuapostolischen Kirche eine Predigt hielten. Begleitet wurde der Gottesdienst von dem Appener Chor „Voice & Spirit“, der gemeinsam mit den Besuchern zu Beginn das Lied „Danke“ anstimmten. Des Weiteren überreichten die Landfrauen dem Pastor die traditionelle Erntekrone. Doch trotz der ausgelassenen und guten Stimmung auf dem Almthof erinnerte Schüler die Besucher daran, wofür man danken sollte: „Wir dürfen nicht alles als selbstverständlich ansehen und müssen daran denken, gerechter zu verteilen.“

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