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Lernen, austauschen, netzwerken : Zehnter Hospiz- und Palliativtag Schleswig-Holstein

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Hospizdienst Pinneberg-Uetersen organisiert den zehnten Hospiz- und Palliativtag Schleswig-Holstein.

Pinneberg | „Gemeinsam begleiten“, lautete das Motto des zehnten Hospiz- und Palliativtages Schleswig-Holstein, den der Hospiz- und Palliativverband Schleswig-Holstein und der Ambulante Hospizdienst Pinneberg-Uetersen, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, am Sonnabend gemeinsam ausrichteten. „Es geht nicht nur darum, neues Wissen zu erlangen, sondern vor allem um den Austausch untereinander und darum, Netzwerke zu bilden“, erläuterte Ute Sabine Eckhardt-Tams, Hospizkoordination beim Ambulanten Hospizdienst Pinneberg-Uetersen. 240 vor allem ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen nahmen an der Veranstaltung in der Freien Walldorfschule in Elmshorn teil.

Der Vormittag stand im Zeichen der Schulungen. Corinna Woisin vom Malteser Hospizzentrum Hamburg referierte zum Thema „Ehrenamtliche als Grenzgänger im System der Hospiz- und Palliativversorgung“. Katja Krug setzte sich mit dem Thema „Hausärztliche Begleitung von Familien palliativer Patienten“ auseinander. „Begleitung von Familien mit trauernden Kindern und Jugendlichen“ stand im Mittelpunkt des Vortrags der Hamburgerin Miriam Hagen. „Ich denke, dass jeder neue Ideen, Anregungen und Informationen aus den Referaten mitnehmen konnte“, sagte Eckhardt-Tams.

Die folgende Mittagspause war mit zwei Stunden bewusst lange gewählt. „Wir wollten viele Möglichkeiten zum Austausch bieten“, sagte Eckhardt-Tams und ergänzte: „Viele Teilnehmer kennen sich bereits von anderen Veranstaltungen und haben die Zeit genutzt, um darüber zu sprechen, wie die Arbeit in anderen Vereinen abläuft oder wie bestimmte Problemstellungen angegangen werden.

„Und es ist gut“

Das Nachmittagsprogramm eröffnete das Galli-Theater Berlin. „Und es ist gut“ hieß das Theaterstück, das die Auseinandersetzung von Sterbenden mit dem Tod thematisierte. „Wir wollten etwas Leichtigkeit reinbringen, ohne den Ernst der Sache aus dem Auge zu verlieren“, erläuterte Eckhardt-Tams. Ihr besonderer Dank galt Nils Gehrmann, Leiter Öffentlichkeitsarbeit der Volksbank Pinneberg-Elmshorn, der sich das Theaterstück auch selbst ansah. „Ohne die Hilfe der Bürgerstiftung hätten wir das Stück nicht zeigen können“, dankte Eckhardt-Tams. Die Darsteller aus Berlin zeigten die verschiedenen Stimmungen von Sterbenden und brachten den Saal trotz des traurigen Themas zum Lachen.

Ernsthaft wurde es wieder beim abschließenden Vortrag von Janet Dahlmann vom Johannis Hospiz Elmshorn, die für das Thema „Familien im stationären Hospiz begleiten“ sprach. „Ein toller Höhepunkt unseres Jubiläumsjahres“, bilanzierte Eckhardt-Tams.

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erstellt am 20.Okt.2015 | 16:13 Uhr

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