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Famila 06-Cup in Pinneberg : Zehn Teams kicken gegen den Krebs

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Einnahmen des Famila 06-Cups werden für Verein in Hamburg gespendet. VfL Pinneberg landet am Ende nur auf Platz sechs.

Pinneberg | „Für mich war es wieder ein überragendes Turnier“, bilanzierte Dirk Schulze, Jugendleiter des VfL Pinneberg und Organisator des vierten Famila 06-Cups für E-Jugendmannschaften. Zehn Mannschaften kämpften in der Theodor-Heuss-Halle um Tore, Punkte und den Gesamtsieg. Für Schulz und die etwa 30 ehrenamlichten Helfer – darunter viele Eltern der Spieler – ging es um mehr.

„Ich möchte am Ende möglichst viel Geld spenden“, sagte Schulze. Wie in den Vorjahren werden ein Großteil der Einnahmen aus der Tombola mit 2600 Preisen wie Trikots des HSV, von St. Pauli oder Real Madrid der Cafeteria der „Fördergemeinschaft Kinderkrebszentrum Hamburg“ zu Gute kommen. Im vergangenen Jahr hatte das Turnier eine Spende von 2000 Euro ermöglicht. „Es wäre fantastisch, wenn wir da anknüpfen könnten“, sagte Schulze.

Sportlich lief es für seine VfL-Jungs in diesem Jahr etwas schlechter als im Vorjahr. Unter dem Strich stand am Ende Platz sechs nach dem Vizemeistertitel im Jahr 2015. „Die Jungs haben im Spiel gegen den Tus Appen beim 5:0 überzeugt, in den anderen Spielen aber nicht das abgerufen, was sie eigentlich können“, sagte Schulze und ergänzte: „Heute geht kein Kind, selbst wenn es den zehnten Platz belegt hat, enttäuscht nach Hause. Es war für alle ein tolles Erlebnis.“

Den Sieg sicherte sich die Mannschaft des SV Henstedt-Ulzburg. „Absolut verdient“, zollte Schulze Respekt. Im Finale schlug der Turniersieger TuS Germania Schnelsen mit 5:0. „Sie haben ein überragendes Turnier gespielt und ab dem ersten Spiel alles gewonnen“, so der VfL-Verantwortliche. Den dritten Platz holte Vorjahressieger FC Union Tornesch mit einem 4:2-Sieg nach Neunmeterschießen gegen den SV Rugenbergen.

„Erst einmal die Füße hochlegen und dann mal schauen, was im nächsten Jahr ist“, blickte Schulze in die Zukunft und stellte zufrieden fest: „Wir haben viel gemacht und dürfen uns jetzt erholen.“

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erstellt am 01.Feb.2016 | 13:00 Uhr

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