Drosteivorplatz : Zehn Jahre Open-Air-Kino in Pinneberg

Organisatoren und Sponsoren sind schon gespannt: Patrick Görner vom Round-Table (von links), Citymanager Dirk Matthiessen, Renke Eschner von den Stadtwerken, Morten Höher, Regionalleiter Pinneberg von der Volksbank Pinneberg Elmshorn, Sandra Gürtler vom Stadtmarketing und Nils Gehrmann, Sprecher der Volksbank Pinneberg Elmshorn.
Organisatoren und Sponsoren sind schon gespannt: Patrick Görner vom Round-Table (von links), Citymanager Dirk Matthiessen, Renke Eschner von den Stadtwerken, Morten Höher, Regionalleiter Pinneberg von der Volksbank Pinneberg Elmshorn, Sandra Gürtler vom Stadtmarketing und Nils Gehrmann, Sprecher der Volksbank Pinneberg Elmshorn.

Ab Donnerstag, 23. August, steht in Pinneberg wieder die riesige Leinwand vor der Drostei. „Fack ju Göhte 3“ wird gezeigt.

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07. August 2018, 14:00 Uhr

Pinneberg | Campingstuhl, Popcorn und eine riesige Leinwand unter freiem Himmel – das Stadtmarketing Pinneberg lädt zum Open-Air-Kino auf den Drosteivorplatz ein. Eine Institution in der Stadt: Das Freiluftkino findet dieses Jahr zum zehnten Mal statt. Citymanager Dirk Matthiessen verspricht: „Wir haben wieder drei attraktive Filme.“ Von Donnerstag bis Sonnabend, 23. bis 25. August, werden sie bei freiem Eintritt gezeigt. Start ist jeweils um 21 Uhr. Wie immer müssen Sitzgelegenheiten selbst mitgebracht werden – für alles weitere sorgt das Stadtmarketing.

„Wir haben dieses Jahr einen neuen Kinobetreiber, weil die Kosten gestiegen sind“, sagt Matthiessen. „Wir waren kurz in Sorge, konnten das aber kompensieren.“ Die Kosten von etwa 10 000 Euro würden fast vollständig über Sponsoren gedeckt. 24 Geldgeber beteiligen sich an dem Event, darunter die Stadtwerke und die Pinnau.com, die auch den Strom liefern, die Volksbank Pinneberg-Elmshorn und ganz neu AVW Immobilien, Betreiber der Rathauspassage. Matthiessen freut sich über den Zuwachs. „Das ist ein gutes Signal und zeigt: Das Open-Air-Kino wird in der Stadt geschätzt“, sagt er.

Unterstützung vom Round-Table

Unterstützt wird das Kino erneut vom Round-Table 27. Der sorgt für die Getränke und das Popcorn. Auch das Café „Cero Coffee“ ist dabei und liefert Bratwurst, Waffeln und bei gutem Wetter auch Cheeseburger und Pommes, während das Restaurant „Meusel’s Landdrostei“ seine normale Karte im Angebot hat.

Für Snacks und Drinks ist gesorgt, fehlt nur noch das Kinoprogramm: Start ist am Donnerstag mit dem deutschen Film „SMS für Dich“ von 2016 mit Karoline Herfurth und Friedrich Mücke. „Es ist eine romantische Kommödie“, sagt Sandra Gürtler vom Stadtmarketing. Herzschmerz trifft auf Comedy: Clara hat ihre große Liebe Ben bei einem Unfall verloren und schickt noch zwei Jahre später SMS an seine alte Handynummer. Die gehört längst Mark und der ist fasziniert von den Nachrichten. Er macht sich auf die Suche nach der Absenderin.

Film mit ungewöhnlicher Geschichte

Am Freitag steht der belgische Film „Das brandneue Testament“ von 2015 auf dem Programm. „Den wollte ich eigentlich schon letztes Jahr, aber da konnten wir ihn nicht kriegen“, schwärmt Gürtler. Der Film wartet mit einer ungewöhnlichen Geschichte und skurrilem Humor auf: Gott lebt als abgehalfteter Mann im Bademantel mit seiner Familie in Brüssel. Er ist cholerisch und hat seine Freude daran, die Menschen mit einem Computerprogramm zu malträtieren. Töchterchen Éa greift ein und schickt jedem Menschen eine E-Mail mit seinem jeweiligen Sterbedatum und sorgt so für eine veränderte Welt.

Den Abschluss am Sonnabend bildet „Fack ju Göhte 3“ von 2017 mit Elyas M’Barek. „Den mussten wir haben, nachdem wir schon die ersten beiden Teile gezeigt haben“, sagt Gürtler. Im letzten Göhte-Teil ist Lehrer Zeki Müller mal wieder im Stress: Er will seine Schüler zum Abitur bringen. Nach einem Berufswahltest mit angeblich saumäßigen Zukunftsaussichten wollen die aber gar nicht. Da müssen wieder krumme Tricks her.

Das Stadtmarketing rechnet mit 500 bis 600 Kinobesuchern pro Abend. Wer möchte, kann eine kleine Spende abgeben. Matthiessen betont jedoch: „Es ist gut und richtig, so etwas kostenlos anzubieten.“

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