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Interaktive Grafiken : Zahl der Arbeitslosen im Kreis Pinneberg im Februar gesunken

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Leicht positiver Trend auf dem Arbeitsmarkt zu verzeichnen. Besonders Garten- und Landschaftsbauer suchen Personal.

shz.de von
erstellt am 02.Mär.2016 | 10:00 Uhr

Kreis Pinneberg | Die Arbeistlosigkeit im Kreis Pinneberg ist im Februar leicht zurückgegangen. Dies geht aus dem Bericht hervor, den die Arbeitsagentur in Elmshorn gestern vorgelegt hat. Im Februar waren demnach 89 Menschen weniger arbeitslos als im Januar dieses Jahres. Auf die Arbeitslosenquote im Kreis Pinneberg hatte dieser Rückgang jedoch keine Auswirkungen. Sie blieb wie im Januar bei 5,5 Prozent, und damit auch auf dem gleichen Stand wie im Februar 2015.

„Die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt wird nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. In den letzten Wochen ist die Nachfrage seitens der Betriebe schon wieder deutlich gestiegen. Mehr Menschen haben im letzten Monat ihre Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Beschäftigung beenden können“, sagte Thomas Kenntemich, Leiter der Agentur für Arbeit in Elmshorn. Insbesondere im sozialen Bereich, im Handel und im Produktionsbereich seien im vergangenen Monat mehr freie Stellen aufgegeben worden. Zudem gebe es erste Personalanforderungen aus dem Baugewerbe sowie aus dem Garten- und Landschaftsbau.

Der Zustrom von Migranten habe bislang nur geringe Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt gehabt, teilte die Arbeitsagentur mit. Dies liege daran, dass viele der Flüchtlinge derzeit noch nicht arbeitslos sind, da sie Sprach- und Integrationskurse besuchen oder aufgrund gesundheitlicher oder anderer Gründe derzeit noch keine Beschäftigung auf dem regulären Arbeitsmarkt ausüben können.

Derzeit seien im Kreis Pinneberg 2114 Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft arbeitslos gemeldet. Den größten Anteil machen dabei laut Arbeitsagentur Menschen mit türkischer Staatsbürgerschaft aus, gefolgt von Polen und Syrern.

Für das kommende Ausbildungsjahr seien bisher mehr Ausbildungsstellen gemeldet worden als sich Bewerber an die Berufsberatung gewandt hätten. Seit Oktober 2015 seien im Kreis Pinneberg 1297 freie Ausbildungsplätze gemeldet worden. Dies sind laut Arbeitsagentur 14 weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Bewerber sei in diesem Jahr jedoch höher als im Vorjahr.

„In vielen Branchen wird der Ausbildungsmarkt zum Bewerbermarkt. Auch wenn die Bewerbersuche schwieriger wird, ist es wichtig, dass die Unternehmen ihre Ausbildungsmöglichkeiten weiter anbieten und möglichst auch der Arbeitsagentur melden. Wenn die passenden Bewerber ausbleiben, sollten auch neue Wege bei der Nachwuchskräftegewinnung ausprobiert und neue Zielgruppen angesprochen werden“, sagte Kenntemich. Die Arbeitsagentur rät Betrieben dazu, sich beim Arbeitgeberservice unter Telefon 0800-4555520 zu informieren.

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