Schwere Sturmschäden : Xaver setzt Helgoland zu

Der „Blanke Hans“ hat deutlich an den Stränden der Düne genagt.
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Der „Blanke Hans“ hat deutlich an den Stränden der Düne genagt.

Nach dem Sturmtief beklagt die Hochseeinsel massive Sandverluste. Etwa 50.000 Kubikmeter wurden in die Nordsee gespült.

shz.de von
09. Dezember 2013, 18:43 Uhr

Orkantief Xaver hat auf der zum Kreis Pinneberg Pinneberg gehörenden Insel Helgoland schwere Schäden zugefügt. Insel-Bürgermeister Jörg Singer schätzt, dass 50.000 Kubikmeter Sand vor allem vom Nordstrand abgetragen wurden. „Das entspricht dem zehnfachen Volumen unseres Wahrzeichens, der Langen Anna“, erläuterte Singer. Bis zu 15 Meter sei der Nordstrand kleiner geworden. Zudem sei der Schutzdeich auf der Düne stellenweise weggerissen.

Die Insulaner haben mit ersten Aufräumarbeiten begonnen. Den Strand wieder herzustellen wird indes deutlich länger dauern. „Ohne professionelle, fremde Hilfe schaffen wir das bis zum Saisonstart 2014 nicht“, befürchtet Tourismusdirektor Klaus Furtmeier. Die Helgoländer hoffen auf Hilfe vom Land.

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