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Richtfest in Rellingen : Wohnprojekt an der Meisenstraße: „Das passt zu Rellingen“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Neue GeWoGe investiert 4,5 Millionen Euro in 25 Wohnungen an Rellingens Meisenstraße. Einzug im Spätsommer 2018.

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erstellt am 10.Nov.2017 | 12:30 Uhr

Rellingen | „42 Wohnungen – das ist Quatsch!“ So lautete die Überschrift unserer Zeitung auf der Seite 5 vom 19. April 2013. Gesagt hatte das Rellingens Bauausschuss-Chef Eckhard Schlesselmann (CDU) als Reaktion auf einen Vorstoß von Ex-Neue-GeWoGe-Vorstand Wolfgang Herrmann. Der hatte während einer Podiumsdiskussion in Halstenbek gesagt, dass an der Meisenstraße in Krupunder 42 Wohneinheiten errichtet werden sollen. Die Irritationen darüber sind längst ausgeräumt. Gestern, Punkt 11 Uhr, waren es der Neue GeWoGe-Vorstand der Gegenwart, Sandra Maader und Kai Lorenz, die die Realität zurechtrückten: Während des Richtfests für zwei Wohnkomplexe mit 25 Wohneinheiten herrschte ein friedliches Miteinander.

Rellingens Bürgermeister Marc Trampe (parteilos), seine Vorgängerin Anja Radtke (parteilos), zahlreiche Politiker aller Fraktionen, Architekten, Investoren, Banken-Vertreter und – klar – die Handwerker genossen eine Feierstunde in der Meisenstraße 5 und 6. Die 100 Gäste lauschten zunächst den Worten von Lorenz, der anfangs die Geschichte der Neue GeWoGe Revue passieren ließ.

Perfektes Miteinander: Marc Trampe (parteilos, von links), Neue GeWoGe-Vorstand Sandra Maader und Kai Lorenz (rechts) sowie Bauausschuss-Vorsitzender Eckhard Schlesselmann.
Perfektes Miteinander: Marc Trampe (parteilos, von links), Neue GeWoGe-Vorstand Sandra Maader und Kai Lorenz (rechts) sowie Bauausschuss-Vorsitzender Eckhard Schlesselmann. Foto: Dietmar Vogel
 

Doch spannend wurde es, als die Details zum Meisenstraßen-Vorhaben aufgezählt wurden. Das „Leben im Stadthaus“ – termingerecht fertiggestellt – solle voraussichtlich im Spätsommer 2018 mit dem Einzug der Bewohner beginnen, dessen Auswahl aus der Bewerbungsliste im Januar 2018 beginne. Jeweils acht Wohnungen im ersten (5,80 Euro pro Quadratmeter) und zweiten Förderweg (7,30 Euro) sowie weitere neun frei finanzierte Wohnungen (10,50 Euro) werden bezugsfertig angeboten. Auf 1567 Quadratmetern verteilen sich die Zwei- bis Dreizimmer-Wohnungen in einer Größe von 48  bis 100 Quadratmetern. 4,5  Millionen Euro steckt die GeWoGe in den Neubau, eine Sanierung, so wie laut Lorenz von 3000 Wohnungen im Neue GeWoGe-Bestand von 2007 bis 2012 – sei an der Meisenstraße mit ihren veralteten Baukörpern aus dem Jahr 1967 nicht möglich gewesen.

Lorenz versäumte auch nicht, den Nachbarn für ihre Geduld beim Bau-Stress zu danken. Ein bevorstehendes Anwohnerfest soll eine kleine Geste der Wiedergutmachung sein.

Trampe, seit einem Jahr im Amt, hob die Notwendigkeit von öffentlich gefördertem bezahlbarem Wohnraum in der Gemeinde hervor: „Da hat Rellingen noch Nachholbedarf.“ Die Meisenstraße – ein Projekt „von Augenmaß, hoher Qualität mit einem verlässlichen, kompetenten Partner“ – setze dafür Maßstäbe.

André Opitz sprach den Richtspruch: „Schaut das Haus, das neu entstanden. Der Rohbau steht, die Richtkrone weht.“
André Opitz sprach den Richtspruch: „Schaut das Haus, das neu entstanden. Der Rohbau steht, die Richtkrone weht.“ Foto: Dietmar Vogel
 

„Schaut das Haus, das neu entstanden. Der Rohbau steht, die Richtkrone weht“, sagte André Opitz von Industriebau Wernigerode in seinem abschließenden Richtspruch. Danach lockten Speis und Trank.

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