Jugend forscht : Wissenshungrige Schüler aus dem Kreis Pinneberg stellen ihre Forschungsprojekte vor

„Lernen Pferde besser in der Gruppe als Einzeltiere?“: Johanna Langhans (16 Jahre) aus Ellerau landete damit auf Platz 2 in der Kategorie Biologie.
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„Lernen Pferde besser in der Gruppe als Einzeltiere?“: Johanna Langhans (16 Jahre) aus Ellerau landete damit auf Platz 2 in der Kategorie Biologie.

Insgesamt stellten 42 Gruppen ihre Projekte in Elmshorn vor. Ein Tornescher Team qualifizierte sich für den Landesentscheid.

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25. Februar 2018, 14:30 Uhr

Elmshorn | Emma Kalweit aus Bönningstedt hat sich gefragt, warum sie immer so müde wird, wenn sie auf dem Boden spielt. Johanna Langhans aus Ellerau wollte wissen, ob ihre Pferde besser lernen, wenn sie gemeinsam dressiert werden. Der Quickborner Lars Rowell wollte die Photosynthese genauer analysieren. Und Falko Rank sowie Jasmin und Sebastian Häggrist aus Tornesch und Uetersen wollten Falkos Opa bei der Aquariumpflege unterstützen. Mit ihren Projekten haben es die jungen Menschen in den Regionalentscheid bei „Jugend forscht“ geschafft. Und das Team Tornesch/Uetersen hat sich dabei sogar für den Landesentscheid qualifiziert.

Das Siegerteam im Fachgebiet Technik entwickelte für die Aquarienpflege eine Analyse- und Fütterungsmaschine. Der 13-jährige Falko Rank hatte zu Weihnachten einen 3D-Drucker geschenkt bekommen. Dort entstanden unter anderem die Bauteile für die Fütterungsmaschine. Mit den Häggrist-Geschwistern entwickelte er aus Sensoren, Motoren, Pumpen und Platinen eine Apparatur, die die Temperatur und den Wasserstand misst, den PH-Wert kontrolliert und füttert. „Mein Opa muss immer auf unsere Fische aufpassen“, erklärt Falko Rank: „Wir wollten ihm das Ganze ein bisschen leichter machen.“ 

Das Motto der inzwischen 53. Runde von „Jugend forscht“ lautet „Spring!“. Beim Regionalentscheid Schleswig-Holstein West präsentierten am Freitag 42 Teams aus Quickborn, Tornesch, Uetersen, Ellerau und Norderstedt sowie aus zahlreichen weiteren Städten zwischen Kiel und Kaltenkirchen in der Nordakademie in Elmshorn ihre Projekte. Eine Jury drehte eine Runde von Stand zu Stand.

Weitere Sieger: Außer dem Tornescher Team haben sich für den Landesentscheid noch Teams der Humboldt-Schule in Kiel, der Heinrich-Heine-Schule Heikendorf, der Theodor-Litt-Schule Neumünster, der Jürgen-Fuhlendorf-Schule Bad Bramstedt, des Gymnasiums Harksheide in Norderstedt, der Max-Planck-Schule Kiel, der Grundschule Barkauer Land, der Kieler Gelehrtenschule und der Freien Waldorfschule Kaltenkirchen qualifiziert. Der Landeswettbewerb findet am 27. und 28. März an der Universität in Kiel statt.

Jugend forscht ist ein bundesweiter Nachwuchswettbewerb, der besondere Leistungen und Begabungen in Naturwissenschaft und Technik fördert. Er richtet sich an Jugendliche bis zum Alter von 21 Jahren, die sich für naturwissenschaftlich-technische Projekte begeistern.
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