"Wir können jetzt neu durchstarten"

Das sanierungsbedürftige Gemeindezentrum und die Feuer wache am Hudenbarg werden nach dem Umbau wieder  den Anforderungen entsprechen. ptWilfried Hans (CDU) ist Amtsvorsteher des Amtes Pinnau und Bürgermeister der Gemeinde Prisdorf. ptU-förmiger Kindergartenbau, Gemeindezentrum und Bauhof:  Der Plan des Architekten Jan Braker überzeugte die Politik, ist aber inzwischen hinsichtlich des Bauhofs schon überholt. Der Bauhof zieht in Kürze in eine Halle im Gewerbegebiet am Peiner Hag.  Architekt Braker
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Das sanierungsbedürftige Gemeindezentrum und die Feuer wache am Hudenbarg werden nach dem Umbau wieder den Anforderungen entsprechen. pt
Wilfried Hans (CDU) ist Amtsvorsteher des Amtes Pinnau und Bürgermeister der Gemeinde Prisdorf. pt
U-förmiger Kindergartenbau, Gemeindezentrum und Bauhof: Der Plan des Architekten Jan Braker überzeugte die Politik, ist aber inzwischen hinsichtlich des Bauhofs schon überholt. Der Bauhof zieht in Kürze in eine Halle im Gewerbegebiet am Peiner Hag. Architekt Braker

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02. Januar 2013, 01:14 Uhr

Prisdorf | Zuversichtlich und gespannt blickt Amtsvorsteher Wilfried Hans (CDU) ins neue Jahr. "Wir haben im Amt jetzt die Möglichkeit, neu zu koordinieren. Die Unsicherheit ist beendet, jeder hat seinen Platz gefunden", beschreibt er. Jetzt könnten alle neu durchstarten, das sei ein wichtiges Signal für die Mitarbeiter.

Als "großen Brocken" sieht der Amstvorstehert die bevorstehenden Vermögensauseinandersetzungen, die in Folge der Ausamtung von Hasloh und Bönningstedt zu erwarten sind. "Wir wollen eine einvernehmliche Lösung hinbekommen", betont Hans. Spannend sei dabei, ob und wie die bereits gefassten Beschlüsse umgesetzt würden: "Es dürfen für die verbleibenden fünf Gemeinden keine Mehrkosten durch die Ausamtung entstehen." Unter diesem Vorbehalt hatten Ellerbek, Kummerfeld, Prisdorf, Borstel-Hohenraden und Tangstedt der Ausamtung zugestimmt.

Im Streit um die Trägerschaft der Schule Rugenbergen setzt Hans auf den Lösungsvorschlag, den Landrat Oliver Stolz und Schulrat Michael Doppke erarbeitet haben. "Das scheint mir ein gangbarer Weg zu sein", hofft Hans auf eine schnelle Einigung. "Ich wünsche mir ein klares politisches Signal zum Erhalt der Schule aus Hasloh", so Hans. Es sei wichtig, noch bevor die Anmeldephase für das nächste Schuljahr beginne, die Schule zu stärken und eine Lösung zu finden.

Doch nicht nur im Amt Pinnau, auch in der Gemeinde Prisdorf wurde viel bewegt im Jahr 2012. "Mit dem Projektstart für die Bilsbekschule setzen Kummerfeld und Prisdorf ein Signal zur dauerhaften Stärkung der ländlichen Grundschulen", ist Hans überzeugt. Ende April werde die Bauphase beendet sein, dann blieben zwei Monate Zeit für die Einrichtung. In den Sommerferien werde dann der Umzug erfolgen. "Auf die Einweihungsfeier freue ich mich jetzt schon", so Hans.

Das Neubaugebiet am Hauen mache ebenfalls große Fortschritte. "Alle 35 Grundstücke sind verkauft", freut sich Hans. Sofern die Witterung es zulasse, könne bereits im März mit der Bebauung begonnen werden. Bis zum Sommer wird auch der künftige Schulweg in Richtung Kummerfeld verbreitert.

Mit der energetischen Sanierung des Gemeindezentrums läuft parallel der Umzug des Bauhofs in eine Halle im Gewerbegebiet. Ebenfalls modernisiert werde die Feuerwache, damit sie wieder den Sicherheitsbestimmungen entspreche, berichtet Hans weiter.

Sobald der Umzug der Schule abgeschlossen ist, rollen die Abrissbagger an: Die alte Schule wird der neuen Kindertagestätte Platz machen. Baubeginn soll im August sein, im Sommer 2014 soll die Kita den Betrieb aufnehmen. "Insgesamt 75 Plätze stehen zur Verfügung", sagt Hans. Zwei Krippengruppen mit jeweils zehn Kindern, eine Familiengruppe mit 15 Plätzen und zwei Elementargruppen für jeweils 20 Jungen und Mädchen sollen eingerichtet werden. "Damit liegen wir im Krippenplatzangebot weit über dem geforderten Durchschnitt", berichtet der Bürgermeister. Ein neues Mannschaftstransportfahrzeug für die Feuerwehr soll es obendrein Ende nächsten Jahres geben.

"Sofern meine Partei das möchte", will Hans auch wieder bei den Kommunalwahlen kandidieren.

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