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Pinneberger Tageblatt

23. August 2017 | 21:32 Uhr

Schenefeld : Willkommen im Düpenau-Quartier

vom
Aus der Redaktion des Schenefelder Tageblatts

Terrabaltic investiert 23,5 Millionen Euro in das Neubaugebiet am Flaßbarg: Großteil der Wohnungen bereits verkauft.

Schenefeld | Ein Besen lehnt an einer Hauswand, Schuhe stehen vor den Türen, ein Dreirad steht auf einer Auffahrt herum – die Kleinstadtidylle hat bereits Einzug gehalten im Neubaugebiet am Flaßbarg. In unmittelbarer Nähe zur Düpenau wurden – als erster von drei Bauabschnitten – zehn Reihenhäuser und acht Doppelhäuser gebaut. Alle sind verkauft und bezogen. Klaus Voss werkelt im Garten. Er und seine Frau waren Mitte Juni die ersten, die ihre Möbel in eines der nagelneuen Doppelhäuser stellten. Es sei noch eine Menge zu tun, sagt er.

Schräg gegenüber sitzt Steffi Hoppe an einer Hausarbeit. Die angehende Lehrerin ist einen Monat nach Voss gemeinsam mit ihrem Mann und Sohn Frederik in eines der Reihenhäuser im neuen Quartier gezogen. Hinter ihrem Haus ragt ein anderer großer Neubau über das Dach. Direkt neben der Idylle ist eine riesige Baustelle.

23,5 Millionen Euro investiert das Schenefelder Unternehmen Terrabaltic in das „Wohngebiet Düpenauer Grund“. Insgesamt 131 Wohneinheiten entstehen bis Mitte 2016. Außer den zehn Reihen- und acht Doppelhäusern sind momentan vier Blöcke mit 65 Eigentumswohnungen im Bau, die Mitte nächsten Jahres fertig sein sollen. „Sie sind bereits alle verkauft“, sagt Harry Rosorius von Terrabaltic.

Das Unternehmen hat noch viel vor am Flaßbarg: Bis Ende 2015 soll ein weiteres Haus mit 14 Wohneinheiten fertiggestellt sein. Auch diese sind zum Großteil bereits verkauft – nur noch drei Wohnungen sind frei. Dabei handelt es sich um eine Zwei-Zimmer-Bleibe und um zwei Penthäuser. Die 140 Quadratmeter großen Luxuswohnungen haben inklusive eines Tiefgaragenplatzes den stolzen Preis von mehr als 500 000 Euro. Sechs waren zu haben, zwei sind noch da.

Die Bagger für den letzten Block mit 34 Wohneinheiten rollen erst ab März nächsten Jahres. Mitte 2016 soll er abgeschlossen sein. Besonders nachgefragt seien Wohnungen mit drei Zimmern. Aber auch die drei Einzimmerwohnungen waren schnell verkauft – „das hat uns erstaunt“, erinnert sich Rosorius. Trotzdem seien nicht mehr dieser Einheiten eingeplant.

An der neu gebauten Straße An der Düpenau versucht man indes, heimisch zu werden. Die letzten Lampen werden angebracht, Einrichtungen nochmal überdacht. Aber auch die Nachbarschaft wird gepflegt. Steffi Hoppe hat im Sommer gemeinsam mit zwei weiteren Anwohnern ein unverbindliches Nachbarschaftstreffen mit Grillen veranstaltet. Alle seien gekommen und hätten sogar etwas mitgebracht. „So kommen erst gar keine falschen Vorurteile auf“, sagt sie. „Es war schön, dass sich die jüngeren Leute um ein gemeinsames Treffen gekümmert haben“, sagt Voss.

Die lauten Geräusche von der Baustelle müssen sie noch eine Weile ertragen – aber das scheint nicht so schlimm zu sein: „Für meinen zweijährigen Sohn ist das aufregend, er findet es super, den Arbeitern zuzusehen“, sagt Hoppe. In ein paar Monaten begrüßen sie bereits neue Nachbarn.

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erstellt am 22.Okt.2014 | 12:00 Uhr

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