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Auftritt in der Pinneberger Drostei : Wilder Swing aus den 1920ern

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das „Premier Swingtett“ interpretiert am 7. Februar deutsche Jazzschlager mit Variete-Elementen.

shz.de von
erstellt am 31.Jan.2014 | 12:00 Uhr

Der Abend wird (vermutlich) mit deutschen Jazzschlagern aus den 1920er und 1930er Jahren beginnen. Marlene Dietrich. Comedian Harmonists. Heinz Rühmann. Doch das „Premier Swingtett“ hat noch deutlich mehr im Programm, wenn die Musiker am Freitag, 7. Februar, die Bühne der barocken Landdrostei erobern. „Was die Musiker genau vorhaben, ist noch offen“, sagt Stefanie Fricke, künstlerische Leiterin der Drostei. Genau wie die Gäste, wird sie sich überraschen lassen, was das „Swingtett“ ausgeheckt hat.

Uli Hoffmeier ist beispielsweise nicht nur der Gitarrist und Sänger der Band, er jongliert auch auf der Bühne oder lässt eine Säge singen. Mit „Joe Bengels“ mischt auch eine hölzerne Puppe mit Stepptanzqualitäten bei der Gruppe mit. Auch Maultrommeln oder Kalimbas haben die Musiker im Repertoire. Neben den deutschen Klassikern werden auch eigene Stücke zum Besten gegeben oder die Band intoniert Gypsi-Swing aus der Feder des belgischen Musikers Django Reinhardt. Schreitet der Abend voran, werden irgendwann auch die Jackets abgelegt, die E-Gitarren rausgekramt und härtere Töne mit artistischen Einlagen kombiniert.

Vier erfahrene Multiinstrumentalisten

Hoffmeier ist seit 15 Jahren Gitarrist von Max Raabes Palastorchester. Jordan Rodin ist dagegen Bratschist der Hambruger Symphoniker – beim „Premier Swingtett“ spielt er Violine und Mandoline. Malibu Gordes ist Gitarrist und spielt für die Band „She’s China“. Dabei stand er schon mit Eric Burdon oder Jethro Tull auf der Bühne. Der Schwede Anders Grop musiziert mit Kontrabass und Tuba. Bevor er nach Berlin zog, spielte er in seiner Heimat mit ABBA und Nils Landgren.

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