Gäste aus Luninez : Wiedersehen bei großartiger Musik in Schenefeld

Auch in weißrussischen Trachten wusste das Ensemble aus Luninez zu gefallen.
Auch in weißrussischen Trachten wusste das Ensemble aus Luninez zu gefallen.

200 Besucher genossen in Schenefeld den Auftritt eines Lehrerorchesters aus der Partnerstadt Luninez.

shz.de von
20. August 2018, 14:00 Uhr

Schenefeld | Es war zweifelsfrei der Höhepunkt des Besuches aus Schenefelds weißrussischer Partnerstadt Luninez: Das Konzert des Lehrerorchesters der örtlichen Musikschule überzeugte 200 Besucher. Was das 20-köpfige Ensemble, das unter anderem in landestypischer Tracht auf der Bühne stand, zum Besten gab, war in der Tat erstklassig.

„Wir freuen uns riesig über das Konzert unserer Gäste aus Luninez. Aus einer anfänglichen Unterstützung ist längst eine tiefe Freundschaft und selbstbewusste Partnerschaft auf Augenhöhe erwachsen“, sagte Schenefelds Bürgermeisterin Christiane Küchenhof (SPD) in ihrer Begrüßung. Zusammen mit Bürgervorsteherin Gudrun Bichowski (SPD) ehrte sie in dem festlichen Rahmen Arno Holzhauer, Erika Kassel und Thomas Strahmer für besondere ehrenamtliche Verdienste.

Das Lehrerorchester der Musikschule Luninez begeisterte mehr als 200 Besucher im Forum.
Stephan Hoppe
Das Lehrerorchester der Musikschule Luninez begeisterte mehr als 200 Besucher im Forum.
 

Als Überraschung waren es dann zunächst nicht die Künstler aus Luninez, sondern Auftritte zweier Lokalmatadoren, welche das Publikum entzückten. Die Liedertafel Frohsinn sang zur Einstimmung „Hallo, hier Hamburg“ und das „Schenefeld-Lied“, ehe eine Abordnung des Musikzugs Schenefeld mit einem Luninez-Song aufwartete. Kaum war der Applaus verhallt, kamen Konzert-Initiator Arno Holzhauer und die als Dolmetscherin fungierende Schenfelderin Anja Geest die Bühne. Beide führten gemeinsam durch das Programm.

Freudiges Wiedersehen: Vor mehr als 13 Jahren war Anna Heintzsch (Mitte) Gastmutter für Yuliya Buzynchik (links) und Elena Chursanova.
Stephan Hoppe
Freudiges Wiedersehen: Vor mehr als 13 Jahren war Anna Heintzsch (Mitte) Gastmutter für Yuliya Buzynchik (links) und Elena Chursanova.
 

Dann war es endlich soweit: Mit Geige, Zymbal, Gitarre, Triangel, Akkordeon, Bass-Gitarre und vortrefflichen Stimmen zeigten die Luninezer Musikschullehrerinnen, warum sie als Ensemble einen so guten Ruf genießen. Und entführten das Publikum in die Welt der russischen Filmmusik, sangen von der „Spanische Gitarre“, den „Pferdeherden auf dem Feld“ und über „Das Wasser fließt in den Graben“.
Riesenapplaus und Standing Ovations waren der Lohn für die hochbegabten Protagonisten, die auch im Duett an der Geige oder im Trio am Zymbal ihr Können unter Beweis stellten. „Einfach super“, freute sich auch Anna Heintzsch, die an diesem Abend erstmals Yuliya Buzynchik und Elena Chursanova wieder sah, welchen sie vor mehr als 13 Jahren bei einem früheren Besuch als Gastmutter zur Verfügung stand.

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