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Von Pantomime bis Puppentheater : Wieder internationale Strassenkunst in Pinneberg

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das Pinneberger Tageblatt und Sparkasse Südholstein präsentieren das 15. Kleinkunstfestival.

von
erstellt am 02.Jun.2017 | 16:20 Uhr

Pinneberg | Ende gut, alles gut: Das Pinneberger Tageblatt, die Sparkasse Südholstein und das Stadtmarketing sowie zahlreiche Sponsoren präsentieren das 15. Pinneberger Kleinkunstfestival. Am Sonnabend, 10. Juni, von 13 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 11. Juni, von 13 bis 19    Uhr wird das Pflaster der Fußgängerzone zur Showbühne von internationalen Kleinkünstlern. In der Pinneberger Innenstadt ist dann ein abwechslungsreiches Programm aus Straßentheater, Comedy, Akrobatik, Jonglage, Straßenmusik, Pantomime und Clownerie zu sehen.

Gestern stellten die Veranstalter in den Räumen der Sparkasse Südholstein das Programm vor. Stadtmanager Dirk Matthiessen erinnerte daran, dass Anfang des Jahres das Kleinkunstfestival kurz vor dem Aus stand, weil Sponsoren abgesprungen waren. „Wir haben gute Freunde unter den Pinnebergern gefunden“, sagte Matthiessen. Allen voran die Sparkasse Südholstein. Sie setzte ein Signal und versprach, finanziell einzuspringen, mit dem Appell, dass sich noch viele andere an den Kosten beteiligen mögen.

Es war eine Premiere: „Normalerweise sind wir Sponsor. Diesmal haben wir eine Garantie abgegeben. Wenn man es nicht zu diesem Zeitpunkt getan hätte, wäre die Qualität des Festivals nicht zu halten gewesen“, sagte Andreas Fohrmann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Südholstein. Es sei die richtige Entscheidung gewesen. Marco Steinke, Leiter der Anzeigenabteilung des A. Beig-Verlags, brauchte nicht lange zu überlegen, ob sich das Pinneberger Tageblatt als Sponsor und Medienpartner beteiligt. „Es ist eine Familienveranstaltung. Extrem wichtig für Pinneberg. Ich halte das Kleinkunstfestival für die beste Veranstaltung, die wir in Pinneberg haben.“ Zudem sei der Eintritt frei. Die Rettungsaktion bezeichnete Steinke als eine Erfolgsgeschichte.

Stadtmanager Matthiessen wies auf das große Engagement der Pinneberger hin: Allein die Bürger warfen 1762 Euro in die Büchsen, die in den Geschäften aufgestellt waren, um Geld für die Rettung des etwa 30  000 Euro teuren Festivals zu sammeln.
Auch sie haben dazu beigetragen, dass an dem Festivalwochenende acht Straßenkünstlergruppen mit insgesamt 13 Einzelkünstlern aus sieben Nationen in die Kreisstadt kommen. Wie ACE-K aus Japan, die ein flinkes Spiel mit dem Diabolo zeigt, oder die LOL Brothers aus Kanada mit einer Show aus Akrobatik, Comedy und Rock’n’Roll. Durch das Programm führt die „Hamburger Schnauze“ Jens Ohle, der auch die Schmidt Mitternachtsshow moderiert. Die Künstler spielen auf Hut.

Die Veranstalter waren sich während der Vorbereitungen einig: Das Kleinkunstfestival soll noch mehr als zuvor bieten. Die Shows der Straßenkünstler werden somit durch weitere Angebote ergänzt. Dazu gehören die Auftritte der Landesauswahl der Einradfahrer und der Gaukler des Kreisjugendrings am Sonntag sowie ein Fotogewinnspiel. Für Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos) sei es das Ziel, das Kleinkunstfestival noch viele Jahre lang zu veranstalten. Umso erfreulicher gestern die Botschaft der Sponsoren an Steinberg und das Stadtmarketing: Nächstes Jahr sind sie wieder bei der 16. Auflage des Straßenspektakels dabei.

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