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Rellingen : Whiteboards für die Caspar-Voght-Schule

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Für 36000 Euro wird die Unterrichts-Software an Rellingens Caspar-Voght-Schule aufgestockt. Im Mittelpunkt stehen sechs neue interaktive Whiteboards (IWB). Mit den elektronischen Tafeln können digitale Medien wie Bild, Ton, Grafiken und Filme eingebunden werden. Die Gemeinde forciert das Angebot der gymnasialen Oberstufe.

Alexander (15) schreibt ein paar Schriftzüge auf das Computerbild. Das Bild wurde mittels eines Beamers auf die an einen Computer angeschlossene Tafel projiziert. Das Steuern des Computers erfolgt per Stift. Alexander besucht den Wahlpflichtkursus „Angewandte Informatik“ der Rellinger Caspar-Voght-Schule. Wie seine Kursuskollegen und Lehrer ist er froh, dass seine Schule inzwischen über sechs interaktive Whiteboards (IWB) verfügt.

Die Gemeinde Rellingen als Schulträger hat die neuen Whiteboards finanziert. Insgesamt haben die elektronischen Tafeln einschließlich Laptops, Software und Elektronik 36 000 Euro gekostet. Auch im Haushalt 2014 sind nach Auskunft von Dagmar Schudak wieder Kosten für sechs neue Tafeln vorgesehen. Klassen- wie Fachräume werden mit den Medien ausgestattet.

Der Vorteil der Geräte: Mit Hilfe der Tafel können Computer sowie alle darauf installierten Programme bedient werden. Darüber hinaus werden mit einer entsprechenden Software Tafelfunktionen wie Schreiben, Zeichnen, und so weiter ausgeführt. Zusätzlich ist es möglich, verschiedene digitale Medien wie Bild, Ton, Animationen, Grafiken und Filme einzubinden.

Der Schulleiter Jochen Kähler freut sich über die neuen Geräte. „Das Medium kommt bei den jungen Menschen besser an als die ‚old school‘“, so Kähler. Die Jugendlichen gingen mit der von der Funktion her einem Smartphone ähnelnden Tafel unbefangener um. „So können die Schüler beispielsweise zuhause etwas vorbereiten und es mittels eines USB-Sticks direkt in der Schule präsentieren und danach jederzeit weiterbearbeiten und ausdrucken.“

Schüler Paul (16) freut sich über das IWB: „Es ist viel einfacher zu bedienen als die alten Tafeln.“ Man bekomme beim Schreiben auch keine dreckigen Finger. Stina (14) gefällt es, dass Filme wie CDs über das neue Medium abgespielt werden. Auch Länderkarten können die Schüler mit Hilfe des IWBs bearbeiteten. Die interaktive Tafel ist ein Ersatz für alle bekannten Medien. Darunter fallen Overheadprojektor und Fernseher genauso wie Kassettenrekorder.

Alle Lehrer der Schule haben bereits Fortbildungen besucht. Alte Tafeln an der Schule wurden entfernt. Auch andere Materialien für Overheadprojektoren sollen nach und nach digitalisiert werden, so dass die alten Geräte allmählich verschwinden. „Es ziehen alle gut mit“, bilanziert Konrektor Dirk Ziegenhagen zufrieden.

Hintergrund: Mehrwert interaktiver Whiteboards

Ein Mehrwert entsteht dadurch, dass man ohne Medienbruch unterrichten kann. Es steht im Klassenraum ein zentrales Medium bereit, mit dem man ohne Zusatzaufwand Video- und Sounddateien, Bilder, Texte, Internetseiten und natürlich Tafelbilder präsentieren und kombinieren kann. Auch für offenere Unterrichtsformen wie Projektunterricht bietet sich das IWB an. Multimediale Lerninhalte führen nachgewiesenermaßen zu einem höheren Lernerfolg.

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erstellt am 25.Feb.2014 | 16:00 Uhr

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