zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

19. August 2017 | 18:45 Uhr

Pinneberg : White Dinner bei Schietwetter

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Kultiges Picknick vor der Pinneberger Drostei. Manche Partygänger weichen in Privatquartiere aus.

Pinneberg | Bei Regen schrumpfte Pinnebergs White Dinner 2014 zum Abend einiger Wetterfester. Nicht Hunderte wie in vergangenen Jahren, sondern nur knapp 20 Männer, Frauen und Kinder kamen zum kultigen Picknick vor der Drostei zusammen.

Stilecht war es dennoch: Festlich weiß die Garderobe, weißes Leinen auf den mitgebrachten Tischen, die meisten hatten auch weiße Gartenstühle dabei. Und sie tafelten von weißem Porzellan. Ein echter Hingucker für verblüffte Spaziergänger.

Drei Grüppchen kuschelten unter dem schützenden Pavillondach neben dem „Bücherwurm“ zusammen und schlossen schnell Freundschaft. Für Anneli Scholl war es das dritte White Dinner. Im Schlepptau hatte sie Tochter Melanie Drews und Enkelin Miriam. Traute und Helmut Bock und ihre Freunde waren zum zweiten Mal dabei. Am dritten Tisch saßen Citymanager Dirk Matthiessen, Regine Kruse sowie Marc und Tanja Pollex. Matthiessens Projektassistentin Claudia Patt gönnte sich keine Ruhe und wieselte mit gezückter Fotokamera um die erlesene Party herum: „Ich bin heute Pattarazzi“, witzelte sie.

Aber was machten all die anderen, die sich bestimmt auch auf den Abend gefreut hatten? Immerhin hatte das aus Paris importierte Partymodell in der Vergangenheit bis zu 450 gesellige Schlemmer auf dem Platz vor der Drostei vereinigt. Ließen die sich das Erlebnis diesmal vom Schietwetter verpatzen?

Nicht alle. Einige improvisierten Ersatz. Hajo und Sybille Hallberg in Quellental zum Beispiel. Sie öffneten spontan ihren Wintergarten als Ausweichquartier, trommelten fünf weitere Partywillige zusammen und machten sich gemeinsam über die vorbereiteten Picknickkörbe her. Malerin Mouna Ramcke und Ehemann Hubert waren dabei, ebenso die Musikerinnen Heike Vajen, Daphne Drischler und Katharina Fast, die Flöten und Gitarren mitbrachten. Prompt bereicherten die drei das Dinner um ein Konzert mit Kabarett-Einlage: Skandinavische Lieder, Kosakengesänge und eine umwerfend köstliche „Ode an Putin“. Glanzlichter Pinneberger Kreativität und Vielseitigkeit, die auch dem Platz vor der Drostei gut bekommen wären. Hoffentlich bei besserem Wetter im nächsten Jahr.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 18.Aug.2014 | 10:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen