Wettkampf der Jugendwehren

Volle Konzentration war beim Auskippen eines Plastikbechers mit dem Greifarm gefragt.
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Volle Konzentration war beim Auskippen eines Plastikbechers mit dem Greifarm gefragt.

Kreisjugendfeuerwehrtag erstmals in Bönningstedt

shz.de von
02. Juli 2018, 16:00 Uhr

„Angriff der Schwämme“, „Kreuzritterrätsel“, „Baut eure Burg“ und „Zaubertrankexpress“ hießen gestern die Spiele beim Kreisjugendfeuerwehrtag. Aufgeteilt wurden die insgesamt 13 Spiele in „Drachenspiele“ und den „Helmchencup“. „Weck die Prinzessin“ – ein Kletterspiel an einer Strickleiter – wartete auf die Betreuer.

„Wir haben bewusst versucht, das Thema Drachen einzubauen, wollen aber auf dem Teppich bleiben und es nicht übertreiben“, sagte Laura Krohn, Jugendwartin der Jugendfeuerwehr Bönningstedt. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens hatte sich die Nachwuchswehr um die Ausrichtung beworben und war gestern erstmals Gastgeber des jährlichen Wettkampfes. 360 Jugendliche aus 23 Jugendfeuerwehren des Kreises Pinneberg nahmen teil. „Da wir einen Drachen im Logo haben, war es klar, dass wir das Thema aufgreifen“, sagte Krohn.

Rund um die Grundschule wurde mit Schwämmen geworfen, Becher mit einem Greifer geleert, Jugendliche durch Netze gehoben, aber auch Wissensfragen beantwortet. „Es sollte nicht nur um Spaß und Schnelligkeit gehen, sondern auch feuerwehrspezifisches Wissen abgefragt werden. Das kam aus unserer Sicht bei den letzten Kreisjugendfeuerwehrtagen zu kurz“, sagte Krohn. „Es ging mehr um den Spaßfaktor als technisches Gerät“, ergänzte Sebastian Brandt, Schriftführer und Pressewart der Freiwilligen Feuerwehr Bönningstedt. Das war gestern anders. Und auch noch etwas anderes: lange Märsche fielen aus.

„Das Gelände an der Grundschule ist perfekt, weil wir alles fußläufig erreichen können, aber trotzdem nicht jeder Teilnehmer sieht, welche Aufgaben bei den Spielen auf ihn erwarten“, sagte Krohn. War die Entscheidung dem Wetter geschuldet? Krohn schüttelte den Kopf: „Uns haben die langen Märsche einfach nicht gefallen, aber bei dem Wetter ist es auch besser für alle.“

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