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Stadtwerkelauf : „Wetter super, Computer geht so“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Mehr als 500 Läufer beim Stadtwerkelauf rund um die Drostei. Siegerehrung verzögert sich auf Grund von Softwareproblemen.

Pinneberg | „Irgendwas ist ja immer“, scherzte Lars Leseberg gestern als Moderator des 21. Stadtwerkelaufs. Während bei der Generalprobe am Sonnabend die Technik problemlos arbeitete, goss es ohne Unterbrechnung. „Da haben wir uns ernsthaft Sorgen gemacht, dass es so bleibt und keiner kommt“, so Leseberg. Doch gestern empfing strahlender Sonnenschein die mehr als 500 Läufer an der Drostei. Dafür versagte im Laufe des Tages die Technik. „Wetter super, Computer geht so“, bilanzierte Leseberg.

„Als die Urkunden für die Starter des ersten Laufs über 1000 Kilometer gedruckt worden sollten, ging plötzlich gar nichts mehr“, sagte Klaus Böttcher aus dem Organisationsteam der LG  Wedel/Pinneberg, der Leichtathletikabteilung des VfL Pinneberg. Egal, was probiert wurde, der Drucker spuckte weder Ergebnislisten noch Urkunden aus. „Zum Glück haben wir den Programmierer der Software erreicht, der uns weiterhelfen konnte“, freute sich Böttcher, während neben ihm eine Urkunde nach der anderen im Druckbehälter landete. Alles wie es sein sollte. Was war das Problem? „Wir haben keine Vereine eingetragen, aber die Software braucht diese“, sagte Böttcher und ergänzte: „Dabei steht der Verein nicht einmal auf der Urkunde.“ Von den technischen Problemen bekamen die Besucher direkt nichts mit, doch die direkt nach den Läufen geplanten Siegerehrungen mussten bis zum Start auf der 10.000-Meter-Distanz warten. „Das ist natürlich vor allem für die kleinen Startet nicht schön, da sie mehr als zwei Stunden auf ihre Urkunde warten mussten“, so Leseberg.

Vor dem Firmenlauf über 3000-Meter-Lauf stichelte Sönke Peter Hansen, Leiter der Außenstelle des Weißen Rings Kreis Pinneberg und Vorsitzender des Kreissportverbands Pinneberg: „Dieses Jahr werden wir die Bäcker als Dauersieger vom Thron stoßen.“ Bäckermeister Jörn Dwenger konterte direkt: „Ich habe gehört, dass Sönke einige junge Läufer angeworben hat. Aber schauen wir mal, ob die das richtige Brot gegessen haben.“ Hatten sie scheinbar nicht, denn nach 3000 Metern war der alte wieder der neue Sieger. Niklas Dwenger kam als Teamchef von „Jörni’s Jungs“ als Erster ins Ziel, gefolgt von Bernd Lienau vom Weißen Ring. Alle sechs Starter – von jedem Team wurden die schnellsten drei Läufer gewertet – blieben unter den besten zehn Plätzen. Dazwischen mischten sich einige Sportler der Freiwilligen Feuerwehr Pinneberg und der Laufgruppe „Legacy“. „Jörni’s Jungs“ holten sich den Sieg im Firmenlauf mit einer Zeit von 35:12 Minuten. Die drei besten Läufer des Weißen Rings lagen in der Gesamtaddition 13 Sekunden dahinter. Damit hatte der Favorit seinen Titel verteidigt. Auch in der Königsdisziplin – den 10.000 Metern – holte Jannis Kellermann wie bei seinem letzten Start den Titel. „Das war aber noch mit der alten Streckenführung“, so der Sieger. 2004 gewann er den Stadtwerkelauf und wiederholte dies gestern.

Über 1000 Meter kam Lars Unland als Erster über die Ziellinie. Bei der 2000-Meter-Distanz lag Vincent Hapf vorne. Den Sieg über 5000 Meter sicherte sich Ani Yumut. Schnellste Frau auf dieser Distanz war Beate Ludka. Die Jugendspieler des TuS Appen siegten in der Teamwertung „Weiterführende Schulen“. Bei den Grundschulen hatten die Jungs und Mädchen aus Thesdorf die schnellsten Beine. Böttchers Fazit: „Die Stimmung ist super. Das ist doch das Wichtigste.“

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erstellt am 07.Sep.2015 | 16:00 Uhr

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