zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

23. November 2017 | 10:37 Uhr

„Wettbewerb wird künstlich beschränkt“

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 05.Apr.2014 | 16:00 Uhr

Für die Unternehmen im Kreis Pinneberg werden die Baustellen auf der A 7, der fehlende A 20-Weiterbau sowie das Fehlen von Alternativstrecken, um auf die Südseite der Elbe zu gelangen, in der kommenden Zeit ein wichtiges Thema bleiben. Dies sagte Ken Blöcker, neuer Geschäftsführer des Unternehmensverbands Unterelbe-Westküste gestern bei seinem Antrittsbesuch im Rellinger Unternehmen Hacon. Diesem Statement schloss sich auch Hacon-Geschäftsführer Peter Hatje an und berichtete, dass er künftig damit rechne, Kunden, deren Geschäftssitz südlich der Elbe sei, zu verlieren, da er sie nicht mehr zeitgenau beliefern könne. „Das ist eine künstliche Wettbewerbsbeschränkung durch mangelnde Infrastruktur“, fasste er das aktuelle Baustellenchaos um Hamburg zusammen.

Blöcker, der im April die Geschäftsführung des Unternehmensverbands übernommen hat, wolle die Verbandsmitglieder künftig stärker gegenüber der Politik vertreten. „Wir müssen immer wieder die Finger in die vorhandenen Wunden legen“, sagte er.

Die Wirtschaft könne sich nicht damit zufrieden geben, dass sich überhaupt etwas bewegt, sondern müsse von der Politik langfristigere Strategien fordern. „In sämtlichen Parteien und Gremien wird derzeit zu starkt in Legislaturperioden gedacht“, kritisierte Blöcker, der zuvor als wissenschaftlicher Mitarbeiter des CDU-Bundestagsabgeordneten Johann Wadephul arbeitete. Böcker hoffe, dass es ihm bei seiner neuen Aufgabe gelinge, die Wirtschaft in der Region zu stärken, damit diese auch noch in 30 Jahren ein attraktiver Lebensort sei.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen