„Wettbewerb mobilisiert die Wähler“

Bürgermeisterin Andrea Hansen (SPD).
Bürgermeisterin Andrea Hansen (SPD).

Andrea Hansen über die Kandidatur von Andreas Faust

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11. März 2014, 16:40 Uhr

Uetersener Bürger entscheiden im September darüber, wer den Chefposten der Stadt übernimmt. Die derzeitige Bürgermeisterin Andrea Hansen (SPD) hat offiziell nur einen Herausforderer: den Vorsitzenden der Rosenstädter CDU Andreas Faust. Hansen verrät dieser Zeitung, was sie über die Faust-Kandidatur denkt.

Frage: Waren Sie überrascht über die Kandidatur von Andreas Faust als Bürgermeister?
Hansen: Überhaupt nicht, ich nehme das, wie es kommt. Die CDU hat mein Angebot zur Zusammenarbeit abgelehnt und will es lieber mit ihrem Ortsverbandsvorsitzenden probieren. Das ist ihre Entscheidung und die respektiere ich.

Sie haben mit Herrn Faust zusammen gearbeitet, er war Ihr Mitarbeiter in der Verwaltung. Wie haben Sie die Zusammenarbeit in Erinnerung?
Er war nur kurz hier, deshalb gibt es auch keine besonderen Erinnerungen.

Auch Sie haben vor ihrer Wahl zur Bürgermeisterin mit ihrem Vorgänger zusammen gearbeitet. Haben Sie Befürchtungen, dass sich die Geschichte wiederholt?
Da wiederholt sich gar nichts, weil es nicht vergleichbar ist. Ich habe viele Jahre im Rathaus an Sachthemen gearbeitet, bevor ich mich zur Kandidatur entschlossen habe. Die Wähler in Uetersen werden sich alle Bewerber genau angucken und überlegen, ob schon wieder die Pferde gewechselt werden sollen. Auf jeden Fall wird es intensive Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern und eine ordentliche Wahlbeteiligung geben, Wettbewerb mobilisiert.

Sind Sie aufgeregt, was den Wahlkampf betrifft?
Die einzige, die sich im Moment aufregt, ist die CDU, das sieht man auch an ihrem Frühstart. Ich mache meine Arbeit und sehe der Herausforderung im Herbst gelassen entgegen, denn ich weiß, was meine Verwaltung geleistet hat. Es wird wohl sowieso am Ende meine Aufgabe sein, dafür zu sorgen, dass nach der Wahl alle wieder gut zusammenarbeiten. Die beste Voraussetzung dafür wäre ein fairer Wahlkampf.

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