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Neue Brücke : Westumgehung: Wieder einen Schritt weiter

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Das Bauprojekt läuft bislang ohne Verzögerungen. Die Fertigstellung soll im Jahr 2018 erfolgen.

von
erstellt am 18.Apr.2017 | 15:00 Uhr

Pinneberg | Vor den Ostertagen legten die Bauarbeiter noch einmal eine Schippe drauf: An mehreren Stellen an der Westumgehung in Pinneberg wurde gleichzeitig gearbeitet. Alles blickt derzeit zur Siemensstraße. Dort sind die Brückenlager und Träger der Brücke über die Bahnlinie fertig, die Stahlträger der Konstruktion eingelegt und verschweißt. Ein Meisterwerk deutscher Ingenieursleistung.

„Von den insgesamt vier Brückenbauwerken, die im Verlauf der Westumgehung hergestellt werden müssen, ist dieses Bauwerk wegen seiner Größe und der Überbrückung der Bahnlinie mit besonderen Herausforderungen verbunden“, erläuterte jüngst Bürgermeisterin Urte Steinberg (parteilos) anlässlich des Baustarts.

Die Umgehungsstraße wird im Verlauf der Siemensstraße mittig über eine Rampe auf die für die Überbrückung der Bahnlinie notwendige Höhe geführt. Die Fertigstellung dieses Brückenbauwerkes einschließlich der Auffahrt-Rampe in der Siemensstraße, welches ein Investitionsvolumen von etwa 5,4 Millionen Euro hat, ist für etwa März 2018 geplant. Der aktuelle Schwerpunkt der Arbeit liegt im Übrigen auf allen vier Brückenbaustellen. An den Fischteichen beispielsweise ist ein Teil der Brückenquerung schon zu sehen.

Einer der ersten Wagen, der die neue Straße befahren hat…

Einer der ersten Wagen, der die neue Straße befahren hat…

Foto: Rene Erdbrügger
 

„Es wird grundsätzlich auf der gesamten Strecke gebaut, soweit es die Witterung zulässt. Wo nun welche Kolonne an welchem Tag ist, richtet sich nach den Bauablaufplanungen der Firmen“, sagt Stadtsprecherin Maren Uschkurat. Auch in unmittelbarer Nähe der Prisdorfer Straße fahren die Bagger und Raupen weiter. Dort wird im Zuge der Arbeiten ein Parkplatz für die Mitarbeiter der umliegenden Firmen gebaut. Die ersten Kantsteine sind gelegt worden.

An der Trasse soll sich Gewerbe ansiedeln.

An der Trasse soll sich Gewerbe ansiedeln.

Foto: Kölln
 

Im Einmündungsbereich Elmshorner Straße/L76-Zufahrt zur A  23-Anschluss-Stelle Pinneberg-Nord wurden Anfang März Kanalbauarbeiten durchgeführt. Es handelte sich bei diesem Vorhaben um den Austausch einer Niederschlagwasserleitung, die unter anderem später auch Teile des anfallenden Regenwassers von der Westumgehung aufnehmen soll. Die Arbeiten am Lärmschutzwall sind wieder aufgenommen worden.

Siemensstraße: Die ersten Arbeiten  an der Brücke...

Siemensstraße: Die ersten Arbeiten  an der Brücke...

Foto: Kölln
 

Die Fortschritte beim Projekt Westumgehung lassen derzeit nur einen Schluss zu: Alles liegt im Zeitplan. Das Ziel, die Fertigstellung im Jahr 2018, scheint eingehalten zu werden. Visuell dokumentiert wird das Projekt mit Drohnenaufnahmen von Hans-Joachim Kölln, und die Initiative „Pinneberger Westumgehung – Jetzt“ berichtet auf ihrer Internetseite über den Fortschritt.

Jetzt sind die Brückenlager und Träger fertig.

Jetzt sind die Brückenlager und Träger fertig.

Foto: Kölln
 

Nachdem ein südliches Teilstück, der Westring, bereits 2004 von einem Investor fertig gestellt worden war, folgen jetzt zwei weitere Bauabschnitte mit einer Länge von 2,8 Kilometern. Am 19. Januar 2015 war der Baubeginn für die Westumgehung, am 11. Dezember 2015 fand der erste offizielle Spatenstich statt. Seitdem geht es kontinuierlich voran. Die Kosten für die Umgehungsstraße, die die Elmshorner Straße entlasten und an deren Trasse sich Gewerbe ansiedeln soll, beträgt etwa 36,7 Millionen Euro.

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