Westumgehung: Erster Abschnitt wird Mitte Dezember freigegeben

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30. November 2018, 11:13 Uhr

Für die Geschäftsleute des Einkaufszentrums am Peiner Hag sind es gute Nachrichten: Die Stadt hat gestern den Verkehrsknotenpunkt Prisdorfer Straße/Siemensstraße/Westring wieder für den motorisierten Verkehr frei gegeben. Die ursprünglich von Juli bis September geplanten Bauarbeiten im Zuge des Baus der Westumgehung hätten sich durch Boden-, Asphalt- und Leitungsproblematiken im Untergrund leider immer wieder zeitlich verzögert, teilte gestern Rathaussprecherin Maren Uschkurat mit.

Nun aber stehe die Kreuzung mit neuen Fahrbahnen plus Abbiegespuren in alle Richtungen in einem zukunftsorientierten Ausbaustandard zur Verfügung. „Die Verkehrsregelung erfolgt mittels neuer Ampel, die – ebenso wie die Bodenbeläge – Sehbehinderten gerecht wird“, führte Uschkurat aus. Ferner seien beidseitig der Prisdorfer Straße auch neue asphaltierte Radwege entstanden, und an der Südseite wurde eine komplett neue Beleuchtungsanlage aufgestellt. Auch in diesem Bereich werden im Frühjahr 2019 noch Pflanzarbeiten ausgeführt.

Außerdem teilte Uschkurat mit, dass die Bauarbeiten im Anschlussbereich auf dem Nordabschnitt der neuen westlichen Umfahrung Pinnebergs auch nur noch etwa zwei Wochen andauern werden, so dass – wie geplant – die Freigabe dieses ersten Teilstücks des Pinneberger Westrings Mitte Dezember erfolgen könne.

Alles laufe nach Plan: Die beiden Rampen zur neuen Fußgänger- und Radfahrerbrücke in der Straße An den Fischteichen konnten diese Woche im Zuge der abschließenden Bauarbeiten für den Nordabschnitt der Westumgehung Pinneberg auch fertiggestellt und dem Verkehr übergeben werden, wie Uschkurat berichtete. „Besonders für die Schulkinder aus dem nördlichen Wohngebiet Im Hauen steht ab sofort wieder der wesentlich kürzere und sicherere Weg zum Schulzentrum Pinneberg-Nord zur Verfügung“, sagte sie. Auch bestehe nun wieder eine kurze fußläufige Verbindung aus Pinneberg-Nord zum Kleingartengelände beziehungsweise in die Naherholungsgebiete nördlich des Westrings.

Die Brückenrampen seien gepflastert und beidseitig mit einem Holzgeländer gesichert worden. Die Bepflanzungen und die Aufstellung mehrerer Beleuchtungsmasten werden zu Beginn des kommenden Jahres beziehungsweise im Frühjahr nach der Frostperiode erfolgen. Kraftfahrzeuge dürfen indes nicht über die neue Brücke fahren, deswegen sind die Zufahrten gesichert.






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