zur Navigation springen
Pinneberger Tageblatt

17. Dezember 2017 | 19:05 Uhr

Wes tumgehung: 2014 wird gebaut

vom

shz.de von
erstellt am 16.Aug.2013 | 10:44 Uhr

Pinneberg | Das juristische Tauziehen um Pinnebergs Westumgehung ist beendet. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Schleswig hat eine Klage gegen den Bau der 28,8 Millionen Euro teuren Straße endgültig abgeschmettert. 2014 sollen zwischen Mühlenstraße und Autobahnauffahrt Pinneberg-Nord die Bagger rollen.

Für die Schleswiger Richter steht fest, dass bei der Planung der Straße alle erforderlichen Lärmschutzrichtlinien beachtet wurden. Auf Umweltverträglichkeit sei hinreichend geprüft worden. Zudem sei die Finanzierung des Projekts zum Zeitpunkt der Planfeststellung im Jahr 2010 schlüssig gewesen.

Bereits im Frühjahr 2012 hatte das Verwaltungsgericht Schleswig sämtliche Klagen gegen das Bauprojekt zurückgewiesen. Das an der geplanten Trasse beheimatete Chemieunternehmen Rowa hatte jedoch ein Berufungsverfahren angestrebt. Die Firmenleitung befürchtet logistische Probleme, wenn die Umgehung wie bisher geplant gebaut wird.

Pinnebergs Bauamtschef Klaus Stieghorst erhofft sich von der seit den 1950er Jahren geplanten Westumgehung eine verkehrliche Entlastung der Pinneberger City. Zudem könnten Gewerbegebiete im Norden der Stadt erschlossen werden. "Der Bau wird nicht so lange dauern, wie die Planung", hofft Stieghorst. Bürgermeisterin Urte Steinberg zeigt sich nach dem Ende der juristischen Hängepartie erleichtert: "Ein guter Tag für Pinneberg."

Die Geschäftsführung des Unternehmens Rowa kommentiert die Entscheidung des OVG nicht. Kläger-Anwalt Wilhelm Mecklenburg zeigt sich enttäuscht. Seite 3

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen