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Pinneberger Tageblatt

20. August 2017 | 02:46 Uhr

Rellingen : Wenn Wünsche wahr werden

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Umjubelte Premiere von „Aladin und die Wunderlampe“im Rellinger Hof.

Rellingen | „Aladin und die Wunderlampe“, eine Jahrhunderte alte Geschichte, überliefert in „1001 Nacht“ – und dieses Jahr das Weihnachtsmärchen des Theatervereins Rellingen. Das von Cornelia Stein und Frank Gruppe für die Bühne geschriebene und ordentlich entstaubte Stück feierte im Rellinger Hof Premiere.

Der arme Schneiderssohn Aladin (Tom Freudenthal, 16) wird vom Zauberer Salazar-al-Abbas (Erhard Niemann) losgeschickt, um eine alte Lampe zu beschaffen. Diese entpuppt sich als Schatz: In ihr schlummert der murrende Lampengeist Djadi (Mila von der Preuß, 10), der dem Besitzer sieben Wünsche erfüllt. Aladin nutzt seine, um Prinzessin Shalimar (Leontine Adler, 15) zu erobern und ihren Vater, Sultan Abd-al-Qadir (Walter Koop), mit Brautgeschenken zu erweichen. Dumm nur, dass Dienerin Avissa (Emma Willms) die alte Lampe bei Zauberer Salazar gegen eine neue Laterne eintauscht und dieser mit Hilfe des Lampengeists die Prinzessin entführt.

Die jungen Darsteller gingen in ihren skurrilen Rollen auf, spielten mit Leidenschaft den Wortwitz des Stücks aus, denn Humor für Kinder und Erwachsene kommt nicht zu kurz: Koop überzeugte als überforderter alleinerziehender Sultan, Adler zeigte sich als kämpferische Prinzessin, die zur Begeisterung der Kinder mit Kissen um sich schlägt, und die beiden Willms-Geschwister Emma und Mats hauten sich als altes Diener-Ehepaar zu gern gegenseitig in die Pfanne.

Zu den witzigen Dialogen gesellten sich Lieder, komponiert von Stefan Hiller: „Das ist großartig, wie die Lieder hier umgesetzt werden und wie das Stück an die Begebenheiten angepasst wurde“. Im Ohnsorg Theater, wo es 2014 uraufgeführt wurde, habe es nur Playbacks gegeben, daher war er begeistert, zu sehen, dass seine Lieder beim Theaterverein von Pianist Peter Schreiber live begleitet werden. Hillers Kompositionen verkürzten auch die Wartezeit beim Umbau des detailreichen, aus acht schillernden Entwürfen bestehenden Bühnenbilds des Künstlers Reinhardt Lau.

Es war nicht ganz so voll bei der Premiere, wie es sich Regisseur Manfred Eckhof gewünscht hätte. „Das ist schade, aber wir haben schon Anmeldungen von ganzen Schulen für unser Stück.“ Er ist stolz auf sein Team, besonders auf die Kinder: „Es ist toll, wie gut sie alles umsetzen.

Weitere Vorstellungen:

  • Sonntag, 30. November, 17 Uhr, Ellerbek, Kulturtreff/Harbighalle, Rugenbergener Mühlenweg
  • Mittwoch, 3. Dezember, 18 Uhr, Rellingen-Egenbüttel, Kleine Turnhalle,Caspar-Voght-Schule, Schulweg
  • Sonntag, 7. Dezember, 16 Uhr, Tangstedt, Turnhalle Brummerackerweg
  • Sonntag, 14. Dezember, 17 Uhr, Bönningstedt, Kieler Straße

Der Eintritt kostet für Kinder und Erwachsene fünf Euro.  

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