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Heimatverein in Bönningstedt : Wenn es eng wird auf der Bühne

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Seit mehr als drei Jahrzehnten ermöglicht der Heimatverein dem Nachwuchs erste Auftritte vor großem Publikum.

shz.de von
erstellt am 05.Apr.2017 | 12:30 Uhr

Bönningstedt | 56 Mädchen und Jungen auf einer Bühne – da wird es schnell mal eng. Doch die Teilnehmer des diesjährigen „Fröhlichen Musizierens“ bewiesen, dass es möglich ist. Seit mehr als 31 Jahren veranstaltet der Bönningstedter Heimatverein die Veranstaltung für Musikschüler im Alter von vier bis 16 Jahren. Damit gibt er vielen jungen Talenten die Möglichkeit, erstmals auf einer großen Bühne zu stehen und ihr Können zu beweisen.

Auch in diesem Jahr kamen zahlreiche Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde in die Gemeinschaftsschule Rugenbergen, um die großen Auftritte der Nachwuchsmusiker zu sehen. Schnell füllten sich die Sitzreihen.

Die Organisation übernahm wieder Ingrid Martens. Bereits im vergangenen Jahr hat Sigrid Duvigneau, Vorsitzende des Heimatvereins, sie als ihre Nachfolgerin vorgestellt. „Wir haben Kinder aus den Gemeinden Ellerbek, Bönningstedt, Hasloh und Umgebung dabei“, erklärte Martens, die selbst auch Mitglied des Heimatvereins ist.

Ein bunt gemischtes Potpourri aus Oldies, Klassik, Pop, Blues und Jazz stand auf dem Programm. „Wir haben in diesem Jahr auch ein paar Oldies mit dabei“, sagte Martens erfreut. Die Musikschüler traten in Gruppen oder auch allein auf. Auf der Bühne stand auch der Kinderchor Bönningstedt unter der Leitung von Gertrud Schleiss. Mit dabei war die jüngste Teilnehmerin des fröhlichen Musizierens – sie ist vier Jahre alt. Die Mädchen und Jungen sangen die Volkslieder „Eine Oma ging spazieren“ und „Hab ’ne Tante in Marokko“. Dabei bewiesen die Kinder nicht nur ihre Gesangstalente, sondern auch ihr schauspielerisches Können.

Das älteste Stück der Veranstaltung spielte Jonathan Ringle auf seiner Gitarre. Bei „Les Bouffons“ aus dem 16.  Jahrhundert wurde er von dem Musiklehrer Rüdiger Blohm begleitet. Für Gänsehaut und aufmerksame Zuhörer sorgte Lena Zantis. Sie begleitete sich bei ihrem Lied „Hallelujah“ von Leonard Cohen selbst am Klavier.

Die Sitzreihen von Aula und Empore der Gemeinschaftsschule Rugenbergen waren fast vollständig besetzt.
Die Sitzreihen von Aula und Empore der Gemeinschaftsschule Rugenbergen waren fast vollständig besetzt. Foto: Caroline Hofmann
 

Neuere Klänge brachten Fynn Olbrisch (Gesang), Robin Schütze (E-Drums) und Kay Schütze (E-Piano) mit. Sie spielten das Lied „If I were sorry“. Besonders jazzig wurde es mit der Jugend Bigband Sounds of Nuggets unter der Leitung von Ruth Bednarski-Köller. Gleich elf Mädchen und Jungen spielten auf Bariton-Saxophonen, Alt-Saxophonen, Tenor-Saxophonen, Trompeten, Drums und Querflöten die Songs „Blues for Sax“ von Nils Daxon sowie „Comin‘ Home Baby“ von Bob Dorough und Ben Tucker.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete das traditionelle gemeinsame Quodlibet-Singen, bei dem auch alle Besucher eingeladen waren, die Stimmen erklingen zu lassen.

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