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Pinneberger Tageblatt

16. Dezember 2017 | 06:52 Uhr

Tornesch : Wenig Interesse am Brandschutz

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Blauröcke monieren: Schulungs-Angebot der Feuerwehr Tornesch-Ahrenlohe wird von den Kindertagesstätten nicht genügend angenommen.

shz.de von
erstellt am 09.Feb.2015 | 14:00 Uhr

Tornesch | Mehr als 200 Stunden zusätzlich zum normalen Dienst haben sie sich engagiert, 284 Personen in Firmen und öffentlichen Einrichtungen geschult. Doch das Interesse an Brandschutzerziehung ist, zumindest bei den Kindertagesstätten in Tornesch, sehr gering. „Leider melden sich nur wenige der Kitas für unsere Lehrgänge an“, sagte Jochen Grünwald, Fachwart für Brandschutzerziehung der Freiwilligen Feuerwehr Tornesch-Ahrenlohe, während der Jahreshauptversammlung der Blauröcke am Wochenende.

Dies rief Bürgermeister Roland Krügel auf den Plan. „Ich werde mich darum kümmern“, versprach der Torn-
escher Verwaltungschef. Und: „Die Brandschutzerziehung ist nicht in erster Linie für die Kinder gedacht, sondern für die Erzieher.“

Die Versammlung in der Ahrenloher Feuerwache verlief ansonsten routiniert und harmonisch. Wehrführer Dirk Lolies begrüßte außer Krügel Bürgervorsteher Peter Daniel (SPD), andere Gemeindevertreter, den Esinger Feuerwehrchef Günther Pieper und Ernst Joachim Hundt von der Partnerwehr Groß Stieten. In seinem Jahresbericht nannte Lolies eine Reihe von Zahlen: Im Vergleich zum Vorjahr, in dem die Wehr 80 Mal ausrücken musste, wurden die Kameraden 2014 zu 69 Einsätzen gerufen. Dazu zählten 32 technische Hilfeleistungen, 13 Brandmeldealarme und 14 Löschhilfen.

Außerhalb der Einsätze ist die Feuerwehr Ahrenlohe auch anders aktiv, etwa bei Veranstaltungen zur Kameradschaftspflege wie dem Boßeln, dem Blaulichtcup, bei der Kindermaskerade, bei der Disco in der Reithalle, der Senioren-Adventsfeier und bei Spieleabenden. Zudem haben zahlreiche Kameraden Lehrgänge bei der Kreisfeuerwehrzentrale und an den Landesfeuerwehrschulen in Harrislee und Rendsburg besucht. Bürgervorsteher Daniel lobte die ehrenamtlichen Kameraden für deren Engagement: „Ich bin erstaunt, dass eine so verhältnismäßig kleine Wehr so viele Einsätze fährt.“ Bürgermeister Krügel betonte: „Das Geld, das die Stadt für die Feuerwehr gibt, ist sehr gut angelegt.“

Befördert: Diese Kameraden rückten in den Diensträngen-Stufen höher. (Foto: Krohn)
Befördert: Diese Kameraden rückten in den Diensträngen-Stufen höher. (Foto: Krohn)
 

Eine Reihe von Kameraden wurde für ihre langjährige Zugehörigkeit zur Wehr geehrt: Erik Mallwitz und Christian Richter (zehn Jahre), Stefan Raddatz (20 Jahre), Joachim Hatje und Carsten Gaedechens (25 Jahre), Dirk Lolies, Jochen Lolies, Jochen Grünwald und Frank Steckmeister (30 Jahre), Karl-Heinz Kruse und Klaus-Benno Langeloh (50 Jahre) sowie Gerhard Lütje (60 Jahre). Befördert wurden Nicole Pohlke und Karsten Krehl (Feuerwehrmann/frau), Pierre Curth, Dennis Simon, Stefan Raddatz und Fynn Petersen (Oberfeuerwehrmann), Florian Jungclaus und Yannik Petersen (Hauptfeuerwehrmann), Lars-Ole Hansen, Bernd Schmidt und Andreas Nick (Hauptfeuerwehrmann mit drei Sternen) sowie Sven Sehnke (Löschmeister). Gewählt wurden Kai Rudow (Gruppenführer), Florian Jungclaus (Atemschutzfachwart), Christian Richter (stellvertretender Atemschutzfachwart) und Fynn Petersen (Sicherheitsbeauftragter).

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