Breitband: Der Zweckverband wächst : Weitere Kommunen treten dem ZBMG bei

Für Haushalte, die in einem 550-Meter-Kreis um Verteilerkästen für schnelles Internet anderer Anbieter wie etwa der Telekom oder Kabel Deutschlands liegen, kann der ZBMG vorerst keine Anschlüsse bereitstellen.
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Für Haushalte, die in einem 550-Meter-Kreis um Verteilerkästen für schnelles Internet anderer Anbieter wie etwa der Telekom oder Kabel Deutschlands liegen, kann der ZBMG vorerst keine Anschlüsse bereitstellen.

Außer den Neumitgliedern gehören dem Verband auch Hasloh, Heist, Holm, Lentföhrden (Kreis Segeberg), Appen, Groß Nordende, Heidgraben, Moorrege, Neuendeich sowie Haselau und Haseldorf an.

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14. Juli 2016, 14:00 Uhr

Heist | Der Zweckverband Breitband Marsch und Geest (ZBMG) bekommt neue Mitglieder. Vorgestern wurde während einer Verbandsversammlung in Heist beschlossen, die Gemeinden Ellerhoop, Kölln-Reisiek, Seester, Seestermühe, Seeth-Ekholt, Klein Nordende und Raa-Besenbek aufzunehmen. Die Zahl der Mitglieder steigt damit auf 18 Kommunen. Spätestens im kommenden Frühjahr soll im Verbandsgebiet mit dem Bau eines Glasfasernetzes begonnen werden.

Außer den Neumitgliedern gehören dem Verband auch Hasloh, Heist, Holm, Lentföhrden (Kreis Segeberg), Appen, Groß Nordende, Heidgraben, Moorrege, Neuendeich sowie Haselau und Haseldorf an. Um die technischen Fragen in der Planung des neuen Breitbandnetzes kümmert sich das Ingenieurbüro Marxen und Schmöckel aus Henstedt-Ulzburg. Das Büro ist seit Jahren für die Netzplanung schleswig-holsteinischer Zweckverbände im Einsatz, die in ihren Mitgliedskommunen schnelle Internetanschlüsse ermöglichen wollen. Geschäftsführer Jan Schmöckel präsentierte die To-Do-Liste für die kommenden Monate. Noch im August soll demnach die Netzstrukturplanung für das Verbandsgebiet abgeschlossen werden. Anschließend sucht der Zweckverband mit einer europaweiten Ausschreibung nach einem Betreiber. Für das Netz, welches der ZBMG bereits von der AZV Südholstein gekauft hat, übernimmt Wilhelmtel den Betrieb. Im Oktober wollen die Planer dann Förderanträge beim Bund einreichen. Im zweiten Quartal 2017 könnte mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Für Haushalte, die in einem 550-Meter-Kreis um Verteilerkästen für schnelles Internet anderer Anbieter wie etwa der Telekom oder Kabel Deutschlands liegen, kann der ZBMG vorerst keine Anschlüsse bereitstellen.

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