zur Navigation springen

Pinneberg : Weihnachtsbasar zugunsten von Obdachlosen und Flüchtlingen

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Es wird gebastelt, gestrickt und gehäkelt in der Pinneberger Heilig-Geist-Kirchengemeinde.

von
erstellt am 20.Nov.2015 | 00:37 Uhr

Pinneberg | In den vergangenen Wochen haben sie gebastelt, gestrickt, gehäkelt, Marmelade gekocht, Adventskränze gebunden und Schmalz gemacht. Bilder wurden gemalt und Kekse gebacken. Die Damen des Sozialausschusses der Pinneberger Heilig-Geist-Kirchengemeinde um ihre Vorsitzende Christiane Pichlmayr laden für Sonnabend, 28. November, zum großen Weihnachtsbasar ein. Ab 14 Uhr öffnet er im Gemeindehaus der Heilig-Geist-Kirche, Ulmenallee 9, im Norden Pinnebergs seine Pforten. Die Cafeteria bietet an diesem Tag Kaffee und Kuchen zu kleinen Preisen an.

„Wir wünschen uns viele Gut-Käufer“, sagt sie. Der Basar hat Tradition. Er findet seit 40 Dekaden statt – erst alle zwei, dann – wegen seiner großen Beliebtheit – jedes Jahr. Mit 400 bis 500 Besuchern rechnet Pichlmayr.

Der Erlös soll Obdachlosen und Flüchtlingen zugute kommen. In den vergangenen Jahren waren es um die 1000 Euro. Die werden bereits von der Kirchengemeinde versorgt – wie die Vorsitzende während des Pressetermins gestern mitteilte: So gibt es einmal im Monat an einem Montag die Sozialtafel, die ab 14 Uhr öffnet. „Flüchtlinge und Obdachlose können sich bei uns mit Kleidung versorgen.“ Nachher gebe es ein gemeinsames Mittagessen, das die Damen selbst kochen. „Was übrig bleibt, darf mit nach Hause genommen werden“, sagt sie und berichtet, dass beim nächsten Termin Grünkohl aufgetischt wird.

Und jeden Dienstag gibt es eine Kindertafel für Schulkinder aus bedürftigen Familien, um die sich Dr. Sigrid Behling kümmert. „Für viele ist es die einzige warme Mahlzeit in der Woche“, sagt Pichlmayr. Der Flüchtlingsstrom nach Pinneberg – auch die Sozialtafel spürt ihn. Bis zu 60    Hilfsbedürftige kommen ins Gemeindehaus. Und es werden immer mehr. „Noch reicht es aus. Wir müssen abwarten“, sagt Pichlmayer, die sich vorstellen kann, auch eine zweite Sozialtafel anzubieten. Hintergrund: Im ehemaligen Amt Pinnau an der Elmshorner Straße sollen 50 Flüchtlinge untergebracht werden. Das hat die Stadt Pinneberg beschlossen. Auch diese Asylbewerber sind potenzielle Besucher der Sozialtafel. Um so wichtiger sei es also, dass viele den Weihnachtsbasar besuchen.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen