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Pinneberger Tageblatt

17. Oktober 2017 | 12:16 Uhr

Halstenbek : Weg frei für das Studentenheim

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Ex-Jugendtreff und VHS-Verwaltung wird Herberge für etwa 15 Hochschüler und maximal 36 Asylbewerber.

von
erstellt am 19.Feb.2015 | 15:30 Uhr

Halstenbek | Schulterschluss aller Halstenbeker Fraktionen während der Sitzung des Bauausschusses: Das Backsteingebäude am Neuen Weg – lange Jahre Jugendtreff und Herberge für die Volkshochschule – wird voraussichtlich ab Herbst als gemeinsame Unterkunft für Studenten und Flüchtlinge genutzt.

Amtsleiterin Gisela Sinz-König will noch die endgültige Entscheidung am Abend der Ratssitzung am Montag, 23. Februar, ab 19 Uhr in der Mensa der Schule an der Bek abwarten. Doch sie betont, dass in ihrem Amt die Arbeiten zur Nutzungsänderung auf Hochtouren laufen.

Angebote von drei Architekten müssen beurteilt, die Investitionskosten von etwa 508.000 Euro genau berechnet werden. Das Gebäude, das in den 60er-Jahren der evangelischen Kirche als Lehrlingsheim diente, sei in gutem Schuss. Um Modernisierungsarbeiten kommt die Gemeinde aber nicht herum: Innenfenster, Maler und Trockenbauer, Heizung, Sanitär- und Elektroarbeiten sowie Brandschutzarbeiten seien laut Sinz-König unerlässlich.

Großes Geld muss die Kommune dafür selbst nicht in die Hand nehmen. „Wir können zwei Förderprogramme ausschöpfen“, so Sinz-König: das Förderprogramm zur Unterbringung von Flüchtlingen – in diesem Fall maximal 36 Menschen – zum Anderen für den Ausbau von Studentenwohnungen – drei WGs für fünf bis sechs Studierende, jeweils im Einzelzimmer.

Weiteres Pfund sind Mieteinnahmen: Die Verwaltung erwartet etwa 32.000 Euro Miete von den Studenten, hinzu kommen jährlich öffentliche Gelder von etwa 36.000 Euro für die Unterbringung der Asylbewerber. Im Erdgeschoss soll laut Sinz-König der Veranstaltungsraum als Ort der Begegnung, als Intregrationsort erhalten bleiben. Die Pläne für eine Kita und eine Obdachlosenunterkunft für Frauen sind vom Tisch.

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