zur Navigation springen

Cablesport Arena Pinneberg : Wasserski: Neustart geglückt

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Der Freizeitstandort Pinneberg blüht auf. Der neue Betreiber der Wasserski-Anlage investiert 500.000 Euro in die Arena am Fahlt.

shz.de von
erstellt am 22.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Pinneberg | Aufwertung für den Freizeitstandort Pinneberg: Seit dem Wochenende gibt’s am Fahlt wieder eine Wasserski-Arena. Neu-Betreiber Sebastian Eppinger hatte die Anlage im Dezember übernommen. Er investiert derzeit kräftig, will 2015 sogar ein Fischrestaurant eröffnen.

Rückblick: Im März 2013 waren in der Arena an der Burmeisterallee zunächst einmal die Lichter ausgegangen. Sechs Jahre hatte Betreiber Peter Schattenfroh durchgehalten, dann waren die Verbindlichkeiten zu groß. Aus dem Insolvenzverfahren mit anschließender Investorensuche war der Rellinger Kaufmann Andreas Eppinger als neuer Besitzer hervorgegangen. Seinen Sohn Sebastian präsentierte er als künftigen Arena-Chef.

Mehr als 500.000 Euro stecken die Eppingers in den Standort, der im Kreis Pinneberg seinesgleichen sucht und sowohl Wasserski- wie auch Wakeboardfans anzieht. Bei prima Bedingungen zeigten die Extremsportler am Wochenende ihre ersten atemberaubenden Sprünge.

Etliche Fans der ersten Stunde kehrten zur Neueröffnung in die Pinneberger Anlage zurück. Auf die Fertigstellung des Beach-Clubs müssen sie noch etwas warten. Auch Volleyball- und Beachsoccerfelder werden erst entstehen. Der Lift, das Herzstück der Anlage, ist generalüberholt worden.

Auch Arie (14) und Heiko (15), die trotz ihres jungen Alters schon reichlich Erfahrung im Wakeboarden haben, sind gerne gekommen. „Wir fahren seit einigen Jahren. Das ist Bombe, cool, dass es hier weitergeht“ freuten sich die beiden Pinneberger Jungs. Mit ihrem Freund Niels (13) aus Hamburg waren die Schüler zur Wiedereröffnung der Wasserski-Arena gekommen. Arie war der Erste, der nach der Freigabe des Lifts aufs Wasser ging. „Wir werden jetzt jeden Tag hierher kommen“, kündigte das Trio an. Da lohnt es sich bestimmt, dass jeder der Jung-Wakeboarder 600 Euro für eine Jahreskarte hingeblättert hat.

Neuling in der Wakeboarder-Familie ist Kim. Die 23-Jährige ließ sich vom Chef persönlich eine Schwimmweste anlegen und das Verhalten beim Start erklären. „Wenn du ins Wasser fällst, immer nach hinten schauen. Es könnte eine Leine kommen. Und wenn ein Fahrer auf dich zukommt, untertauchen“, riet Eppinger der Hamburgerin. Die ersten Starts missglückten Kim, wie den meisten anderen Anfängern auch, aber nach einigen Versuchen drehte sie zumindest eine halbe Runde über den See.

Die Cablesport Arena ist im April und Mai montags, dienstags und donnerstags jeweils ab 15 Uhr geöffnet, mittwochs ab 17 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen ab 14 Uhr. In den Sommermonaten gelten andere Zeiten.
Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen