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Pinneberger Tageblatt

24. Oktober 2017 | 01:27 Uhr

Wasserski-Arena: Verfahren eröffnet

vom

shz.de von
erstellt am 17.Aug.2013 | 03:14 Uhr

Pinneberg | Das Amtsgericht Pinneberg hat ein Insolvenzverfahren für die Wasserski-Arena am Fahlt eröffnet. Das bestätigte der Pinneberger Rechtsanwalt Simon Boës auf Nachfrage dieser Zeitung. Bei dem Juristen, der als Insolvenzverwalter fungiert, laufen ab sofort alles Fäden zusammen. Er will die Pinneberger Arena, in der sich Wakeboarder und Wasserski-Fans treffen, retten.

Mitte Juni hatte Boës von acht Kauf-Interessenten für das Gelände an der Burmeisterallee gesprochen. Und der Jurist bleibt optimistisch: "Ich bin der festen Überzeugung, die Anlage veräußern zu können."

Derzeit laufe eine Art Investoren-Casting. Kernziel bleibe der Erhalt der Arena als Dorado für Wassersport-Fans. Die Verhandlungen würden im Schulterschluss mit den Stadtwerken Pinneberg, die das Gelände am Fahlt an die WHG Wasserski verpachtet haben, geführt. Er habe schlüssige Konzepte von drei potenziellen Investoren auf dem Tisch. Mit einem Ergebnis sei jedoch nicht vor Herbst zu rechnen. Für den Oktober ist eine Gläubigerversammlung geplant.

Der Betrieb in der Wasserski-Arena läuft trotz Insolvenz weiter. Boës hat sich entschieden, zunächst einmal mit der derzeitigen Belegschaft zu arbeiten. Auch Arena-Initiator Peter Schattenfroh ist weiterhin im Boot. Schattenfroh hatte die Pinneberger Arena im Jahr 2007 eröffnet. Zuvor war er bereits in Harburg an den Start gegangen. Beide Anlagen gerieten in den vergangenen Jahren in finanzielle Bedrängnis. Im März 2013 ging der Pinneberger Standort in die vorläufige Insolvenz. Ein Schritt, der mittlerweile auch in Hamburg-Harburg gegangen werden musste.

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