„Was lange währt, wird endlich gut“

Freuen sich über den neuen Vertrag: KSV-Vorsitzender Sönke Hansen (von links), KSV-Geschäftsführer Karsten Tiedemann, KSV-Vizevorsitzender Detlev Brüggemann, Fachdienstleiter Jugend und Bildung Siegfried Bruno Retzke sowie Landrat Oliver Stolz.
Freuen sich über den neuen Vertrag: KSV-Vorsitzender Sönke Hansen (von links), KSV-Geschäftsführer Karsten Tiedemann, KSV-Vizevorsitzender Detlev Brüggemann, Fachdienstleiter Jugend und Bildung Siegfried Bruno Retzke sowie Landrat Oliver Stolz.

Kreissportverband und Kreis Pinneberg unterzeichnen neuen Vertrag / Fördersumme ist die gleiche wie in den Vorjahren

shz.de von
02. April 2014, 10:22 Uhr

Zwei Jahre musste der Kreissportverband Pinneberg (KSV) darauf warten, endlich einen neuen Vertrag mit dem Kreis Pinneberg abschließen zu können. Gestern war es dann soweit: „Was lange währt, wird endlich gut“, sagte Landrat Oliver Stolz kurz bevor er im Kreishaus den neuen Vertrag unterschrieb. Zwar ändere sich durch den neuen Vertrag zunächst nicht so viel, doch immerhin habe der KSV für die kommenden fünf Jahre eine Planungssicherheit. Denn so lange läuft der neue Vertrag und sichert dem Verband jährlich 485 800 Euro.

„Diese Summe ist nicht gerade der Wahnsinn“, sagte Geschäftsführer Karsten Tiedemann und begründete diese Aussage damit, dass sich die Summe gegenüber dem alten Vertrag nicht geändert habe. Die Aufgaben des Verbands seien jedoch gewachsen, insbesondere in Hinblick darauf, dass es immer mehr Ganztagsschulen gebe.

Sowohl Tiedemann als auch der KSV-Vorsitzende Sönke Hansen seien allerdings optimistisch, dass die Kreispolitiker dem KSV im Doppelhaushalt 2015/2016 zusätzliches Geld zur Verfügung stellten, sobald sie wüssten, wie viel Geld der Kreis nach dem neuen Finanzausgleichsgesetz erhalte.

Die Zusammenarbeit mit den Kreistagsmitgliedern sei in den vergangenen Monaten sehr konstruktiv gewesen, berichtete Tiedemann. „Wir haben uns im Vorfeld in einer Arbeitsgruppe zusammengesetzt und konnten den Politikern erläutern, was wir als Dachverband der Sportvereine alles leisten.“ Dabei sei es gelungen, zu verdeutlichen, dass Sport keine partei-, sondern eine gesellschaftspolitische Aufgabe sei. Umso erfreulicher sei es gewesen, dass während der Kreistagssitzung im Februar keines der Kreistagsmitglieder gegen einen neuen Vertrag mit dem KSV gestimmt habe.

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